Unsichtbarer Apfelkuchen aus der Heißluftfritteuse

In meinem letzten Blogpost hatte ich euch meine herbstliche Pfifferlingssuppe zubereitet. Heute backe ich den legendären unsichtbarer Apfelkuchen in der Heißluftfritteuse, kurz HLF, in meiner Berliner Küche unter dem Dach – aber lest doch einfach selbst … Pfifferlingssuppe  Der unsichtbare Apfelkuchen Der Apfelkuchen Der Apfelkuchen ist ein traditionelles Gebäck aus Äpfeln, Mehl, Zucker und Fett. Historisch gesehen reicht seine Entwicklung bis ins mittelalterliche Mitteleuropa zurück. Die Verwendung regionaler Zutaten wie Äpfel und Mehl unter zu Hilfenahme ortsüblicher Backtechniken machen den Apfelkuchen zu einem verbreiteten Kulturgut Deutschlands. Beim Backen führen die Maillard-Reaktion und die Karamellisierung zu Bräunung und Aromabildung. Das Pektin der Äpfel beeinflusst die Textur    des Kuchens. Etwas Musik?  Apple Tree AURORA  Der Apfel Apfel (Malus) Der Apfel (bot. = Malus) gehört zur Pflanzengattung der Kernobstgewächse. Er gedeiht vorwiegend in de...

Das Club-Sandwich

Kürzlich hatte ich berichtet was im Sommer in Berlin so los war und da hatte ich bereits mein Club-Sandwich angekündigt. Zum einen macht man sich die Finger nicht klebrig oder fettig, zum anderen ist es aus lebensmittel-technischer Sicht ein vollwertiges Gericht mit Vitaminen und sonstigen gesunden Sachen. Auch dort finden sich Fertigprodukte an Tankstellen und in den Kühlregalen der SB-Märkte in Blisterpackungen. Finger weg wenn euch eure Gesundheit etwas Wert ist!

Die ideale Zwischenmahlzeit

Das Sandwich

Ein Sandwich ist eine ursprünglich englische, heute international verbreitete Zwischenmahlzeit. Sie besteht aus zwei oder mehr dünnen Brotscheiben, zwischen denen sich ein beliebiger würziger Belag wie kalter Braten, Schinken, Thunfisch, Käse, Eier-, Gurken- oder Tomatenscheiben, auch kombiniert, befindet. Für klassische Sandwiches wird meist ungeröstetes Toastbrot ohne Rinde verwendet, die belegten Scheiben werden diagonal zu Dreiecken geschnitten, sagt mein Freund Wiki. Bei uns hieß das Stulle mit Brot. Hatten besagte Stullen schon einen längeren Weg hinter sich oder waren sogar Spätheimkehrer, so heißen sie Hasenbrote. Gut durchgesutscht schmecken sie alternativ Schulweg oder Autobahn.

Die Geschichte

Sucht man in US Amerika, findet man folgendes: Das Sandwich könnte seinen Ursprung im Union Club of New York City haben. Der früheste bekannte Hinweis auf das Sandwich, ein Artikel, der am 18. November 1889 in The Evening World erschien, ist auch ein frühes Rezept: Zwei geröstete Graham-Brote, dazwischen eine Schicht Truthahn, Hühnchen oder Schinken. Eine andere Theorie besagt, dass das Club-Sandwich Ende des 19. Jahrhunderts in einem exklusiven Glücksspielclub in Saratoga Springs, New York, erfunden wurde.
Sucht man allerdings in Großbritannien, klingt das schon wieder ganz anders: In der englischen Literatur werden Sandwiches ab etwa 1760 erwähnt, zunächst als kleine Mahlzeit bei abendlichen Männergesellschaften. Für Damen als angemessene Zwischenmahlzeit wurde das Sandwich erst Ende des 18. Jahrhunderts angesehen und bei Tanzbällen angeboten. Vermutlich wurde das Sandwich nach John Montagu, 4. Earl of Sandwich, einem britischen Staatsmann und angeblich leidenschaftlichen Kartenspieler benannt, der der Überlieferung zufolge während eines stundenlangen Cribbage-Spiels keine Zeit zum Essen fand. Montagu habe sich daraufhin das Essen in zwei Brotscheiben legen lassen.

Das Club-Sandwich

Mir ist das Club-Sandwich erstmalig in dem Film James Bond jagt Dr. No 1962 mit Sean Connery aufgefallen. Zur Erinnerung hier das musikalische Thema:
Dr. No Theme
John Barry Orchestra
So eine hochgetürmte Stulle hatte ich bislang nicht gesehen, ganz abgesehen von Ursula Andress, wie sie lasziv aus dem Meer kam – Kopfkino. Später lief mir das besagte Hochhausbrot gerne mit Huhn und viel Mayonnaise in Übersee über den Weg – vergessen habe ich es nie. Heute erfährt es geradezu einen ultimativen Hype in der Stadt der Cross-over Kitchen, der Stadt in der es brodelt - Berlin. Fix also und schnell aufgesprungen auf den Zug. Alles muss raus sagen findige Geschäftsleute. Also alles raus aus dem Kühlschrank und ruff uff die Stulle! Mein kleines Making-off soll als Inspiration dienen, denn schnelles Essen bedeutet nicht zwangsläufig ungesunde Kost und Polster auf den Hüften.
Was zum Schmunzeln?
Stulle liebt Chuck Noris, aber Chuck Norris liebt Stulle nicht!
Hier ist nix paniert und nix frittiert und Vitamine stecken auch noch unter der Haube. Hier kommt mein ultimatives Club-Sandwich:

Das Rezept

Club-Sandwich von Doc.Eva
Zutaten
  • 8 Sch Toastbrot, geröstet
  • 1 hdv Rukkolasalat
  • 4 Stck Delikatessgurken
  • 12 Sch Braten, kalt, klein
  • 4 Stck Eier, gekocht
  • 8 Stck Cocktailtomaten, in Scheiben
  • Maionnaise, selbst gemacht oder aus der Tube
Zubereitung
  1. Die Scheiben nach Bildanleitung belegen. 
  2. Mit einem Spieß fixieren.
Lasst’s euch schmecken!