Happy Brașov 2026

In meinem letzten Blogpost hatte ich euch meine Zitronenmarmelade oder Marmellata di limoni, die ich in meiner Berliner Küche unter dem Dach gekocht habe, gezeigt. Heute möchte ich meine Reiseerfahrungen aus Brașov in Siebenbürgen mit euch teilen – aber lest doch einfach selbst …   Zitronenmarmelade  Happy Brașov 2026 Brașov Brașov , (lateinisch Brassovia oder Corona, deutsch Kronstadt, siebenbürgisch-sächsisch Kruunen oder Kruhnen, ungarisch Brassó) ist eine Großstadt in Rumänien mit 237.589 Einwohnern. Historisch war sie eines der Zentren der Siebenbürger Sachsen und die wirtschaftlich stärkste Stadt Siebenbürgens . Die Stadt unter der Zinne (Berg Tâmpa) liegt im gleichnamigen Kreis im Burzenland im Südosten Siebenbürgens, Rumänien. Im Süden und Osten ist die Stadt von den Karpaten , dem Hochgebirge in Mitteleuropa, Osteuropa und Südosteuropa, umgeben, sagt mein Freund Wiki. Eine Seilbahnfahrt auf den Berg Tâmpa mit Einkehrschwung im Panoramarestaurant verschafft einem...

Hinten wird die Ente fett!




Schneckeledenzjer, Schmackofätzchen, Leckerli oder hier Entenschmaus vom Vortag (oder aus dem Vorjahr) mit Maroni, Rotkohl, Klößen und viel Sauce – wunderbar. „Wofür sie besonders schwärmt, wenn es wieder aufgewärmt.“ Wilhelm Busch, Max und Moritz, Zweiter Streich


Entenschmaus
Das war 2012.



Jetzt, 2013 kommt das Entenfett!

Es enthält 2 x weniger gesundheitsschädliche gesättigte Fette als Butter. Das nennt man French Paradox, weil es sich so recht nicht erklären lässt, ebenso wenig wie die Beobachtung, dass Franzosen trotz Alkoholkonsums (Rotwein) länger leben als z. B. Deutsche oder Amerikaner.

Ja, und die besten Bratkartoffeln der Welt macht man übrigens auch mit Entenfett. Diese werden besonders kross, oder sogar zu kross, wenn man sich im www , z.B. bei facebook, verzettelt. Besonders gut macht sich Entenfett auch im Gesicht. Beim Schwimmen in der Oder von der Quelle in Tschechien (da möchte‘ ich nicht tot überm Zaun hängen) bis zur Mündung im November 2011 schützten sich die Extremsportler mit Neoprenanzügen, das Gesicht schütze eine Schicht aus Entenfett gegen die Kälte.

Und wer erinnert sich nicht an DEN Sommerhit des Jahres 1981: Den Ententanz - hier sorgt ein fetter Hintern für eine besondere Erdung. Die Goldene Schallplatte dafür glänzt besonders nach Politur mit Entenfett. Soweit, so gut…

Heute also für meine aktuelle Radiosendung im Internet (im 3 Wo.-Turnus): http://www.farbe-radio.de/2013/01/12/cs-cooking-show-mit-doc-eva-km-kammer-2/



Lackierter Schweinebauch mit G’mies (Gemüse) von Doc.Eva

(Low Carb)

Low Carb bedeutet wenig Kohlenhydrate. Durch Verzicht auf Brot, Pasta und Co. soll der Blutzucker konstant, die Insulinausschüttung niedrig und der Fettabbau hoch gehalten werden. Wer’s glaubt wird selig, wer nicht kommt auch in den Himmel. Ich verzichte seit gut zwei Monaten auf Zigaretten, von Fettabbau kann, zu mindest bei mir, mal so gar nicht die Rede sein.



Lackierter Schweinebauch mit G’mies


Zutaten


1 kg                      Schweinebauch
100 ml                  Sojasauce
3 El                       Zucker, braun
1 El                       Entenfett
1 Stck                   Limette
1 Stck                   Chili
3 Ze                      Knoblauch, gerieben
1 El                       Ingwer, gerieben
1/2 Tl                    Pfeffer


G’mies (Gemüse)


150 g                    Erbsenschoten, jung
150 g                    Möhren, gelb
1 Stck                   Zwiebel, rot
1 St                      Lauch
1 El                       Entenfett
                            Salz



Zubereitung

Schweinchen im Drucktopf 30 Min in Wasser kochen und abkühlen lassen. Aus Sojasauce, Zucker, Limettensaft, Chilistreifchen, Knoblauch, und Ingwer eine Marinade mischen. Das Fleisch in fingerdicke Scheiben schneiden. Noch warm in die Marinade geben. Mindestens 2 Stunden rasten lassen.

Gemüse in Julienne schneiden, in Entenfett scharf anrösten und mit wenig Marinade gar ziehen lassen. Mit Salz abschmecken.

Fleischscheibchen in Entenfett scharf anbraten, eventuell noch nachzuckern zum Karamellisieren.



Anrichten

G’mies, wenn möglich, längs auf einem langen rechteckigen Teller anrichten und mit den karamellisierten Schweinchenscheibchen belegen. Mit Chili und Limette aufhübschen.



Zwei Esslöffel Entenfett genügen für diesen köstlichen Schmackofatz  - da bleibt noch was für andermal.

So kommt der Drucktopf mal wieder aufs Küchen Tapet. Der Ingwer schützt vor Muskelmietzekater bei der Januarbewegungslust (Frust).