Hühnersalat

In meinem letzten Blogpost hatte ich euch Blitz-Eis vom Bergpfirsich zubereitet. Weiter geht es heute erneut in meiner sommerlich warmen Berliner Küche unter dem Dach. Ich bereite für euch den längst fälligen köstlichen Hühnersalat zu – aber lest doch einfach selbst … Blitz-Eis vom Bergpfirsich Hühnersalat im Retrostyle Der Feinkostsalat Hühnersalat Feinkostsalate gibt es in unzähligen Varianten, zum Teil mit Fleisch oder Fisch oder auch vegetarisch. In der Regel sind sie mit Soßen und Gewürzen zubereitet. So gelesen in den Leitsätzen für Feinkostsalate des deutschen Lebensmittelbuches: Die Soßen bestehen typischerweise aus Mayonnaise oder Salatmayonnaise oder anderen mehr oder weniger emulgierten Zubereitungen, die beispielsweise Speiseöl, Essig, Sahne, Jogurt, Crème fraîche und Zuckerarten sowie würzende Zutaten enthalten. Im Handel enthält Geflügelsalat mindestens 25 Prozent gekochtes, gegartes oder anderweitig behandeltes Geflügelfleisch. Der Salat wird mit Mayonnaise, Salatmay

Ne Torten-Klapp-Stulle – ne Klapp-Stulle aus Torte?



Das gibt’s doch gar nicht! Doch, das gibt’s eben doch! Das Cakewich ist ein Mix aus Cake (engl. = Kuchen, Torte) und Sandwich (engl. = eine doppellagige, belegte Brotschnitte, die Lieblingsmahlzeit des Earls of Sandwich).

Strawberry Cakewich
Wahrscheinlich wurde das eigentliche Sandwich nach John Montagu, dem 4. Earl of Sandwich, einem britischen Staatsmann benannt. Angeblich fand er keine Zeit zum Essen weil es so gerne Karten spielte. Er hat sich daraufhin das Essen in zwei Brotscheiben legen lassen. Ein Mitspieler wollte ebenfalls ein „Brot wie Sandwich“, kurz ein Sandwich.

Ein Cakewich kann auch ohne Kuchengabel oder Kuchenlöffel mit der Hand gegessen werden und dennoch hat man das Gefühl und den Geschmack einer Torte, oder einer Biskuitrolle. Biskuit kommt übrigens von französisch: biscuit. Das wiederum kommt aus dem Lateinischen bis coctus (panis), zwei Mal gebackenes (Brot). Heute ist das nicht zwangsläufig mehr ein Zwieback. Aufgeschlagenes Eiklar macht den Teig inzwischen luftig und der zweite Backgang diente ausschließlich der Haltbarkeit.

Der Trick an der Biskuitrolle ist ja, dass die Teigplatte nicht bricht. Dazu bedient man sich lediglich eines Geschirrtuches: Den gebackenen Biskuit noch heiß auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen und sofort aufrollen. So lässt man den Biskuit abkühlen. Danach abrollen, bestreichen und belegen wie man möchte und anschließend den Biskuit wieder aufrollen. So gelingt sie, die Biskuitrolle bruchsicher. Die Rezepturen von der Erdbeerbiskuitrolle und dem Cakewich ähneln sich sehr, nur das die Füllung fester sein muss. Den besseren Stand braucht sie, damit sie nicht herausquillt.

Erdbeerbiskuitrolle
Ist es eigentlich schon mal aufgefallen, dass  bei einer Kuchengabel der linke Zinken eine andere Form hat als die beiden anderen? Man nennt ihn den Scheidezinken (für Rechtshänder). Bei "Linkshändergabeln" ist der rechte Zinken verstärkt. Früher bestanden Bestecke aus eher weichen Metallen wie Kupfer, Messing oder Silber. Wenn der Süßschnabel versuchte, mit der Kuchengabel einen harten Mürbeteigboden zu zerkleinern, hätte sich die Gabelzinke verbogen oder wäre abgebrochen. Um diesem Druck standzuhalten, wurde die linke Zinke meist verbreitert.

„Ein Kompromiss, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, dass jeder meint, er habe das größte Stück bekommen.“ Ludwig Erhard, deut. Politiker, 1897-1977

Hier nun das Rezept für ein kompromissloses Cakewich … weil bei rechtwinkligen Dreiecken die Summe der Flächeninhalte immer gleich berechnet wird: a² + b² = c² (nicht ganz erst gemeint)

Strawberry Cakewich von Doc.Eva

Zutaten
4 Stck          Eier
100 g           Mehl
80 g            Zucker
1/2 Tl          Backpulver
3-4 El          Wasser
1/4 Stck       Zitrone, nur der Abrieb
1 Pr             Salz
400 g           Erdbeeren
4 El             Erdbeersirup
400 ml         Schlagsahne, geschlagen
4 Pck           Sahnesteif
1 Pck           Vanille-Zucker
                   Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
Eier trennen. Eiweiß mit 30 g steif schlagen. Eigelb mit restlichem Zucker, Salz, Zitronenabrieb und Wasser aufschlagen. Mehl und Backpulver über die Eimasse sieben und mit Eischnee kurz zu einem Teig mischen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech ausstreichen und im vorgeheizten Backofen bei ca. 180 °C
10 Min. hellgelb backen. Auskühlen lassen.
Erdbeeren waschen, putzen und die Hälfte fein würfeln. Die andere Hälfte pürieren und mit Erdbeersirup mischen. Sahne mit Erdbeeren und –püree mischen. 30 Min. kalt stellen.
Teigplatte halbieren. Creme auf einer Hälfte gleichmäßig verteilen. Zweite Teigplatte aufsetzen und mit gleichmäßigem Druck andrücken, eventuell sogar beschweren. Kalt stellen.

Anrichten
Zum Servieren in Quadrate und anschließend diagonal zerschneiden -   Sandwichecken eben.

Enjoy your meal