Salat vom Gockel

In meinem letzten Blogpost hatte ich euch die Gaumenfreuden der Region Karlsruhe, erkundet mit dem Pedelek, vorgestellt. Mit dem Reisen in ferne Länder war’s das ja leider in diesem Jahr erstmal, zumindest für mich. Nun bleiben wir also vorerst im Lande und machen uns es so schmackhaft wie möglich. Heute gibt es ein Rezept für einen köstlichen Salat vom Gockel - aber lest doch einfach selbst … Der GeflügelsalatDer FeinkostsalatFeinkostsalate gibt es in zahlreichen Varianten, zum Teil mit Fleisch oder Fisch oder auch vegetarisch. In der Regel sind sie mit Soßen und Gewürzen zubereitet. So gelesen in den Leitsätzen für Feinkostsalate des deutschen Lebensmittelbuches: Die Soßen bestehen typischerweise aus Mayonnaise oder Salatmayonnaise oder anderen mehr oder weniger emulgierten Zubereitungen, die beispielsweise Speiseöl, Essig, Sahne, Jogurt, Crème fraîche und Zuckerarten sowie würzende Zutaten enthalten. Im Handel enthält Geflügelsalat mindestens 25 Prozent gekochtes, gegartes oder ande…

Viele Popkörner machen noch lange keinen Cakepop



Was für den Lolli der Lutscher ist für das Pferd der Kutscher.

Erdbeer-Cakepops
Viele von euch waren noch Teenager, einige von euch sogar nur eine erotische Fantasie, faltenfreier aber allemal, als der wohl berühmteste Lolli Lutscher Telly Savalas, alias Kojak, sein Markenzeichen in den Siebzigern des letzten Jahrhunderts setzte. Für die Zähne ist das Luscherlutschen das Schlimmste, was man ihnen antun kann! Andauernde Zucker/Säure Attacke zum Einen und Unterdruck zum Anderen ist für Kinder und deren Zähne und Zahnentwicklung allergrößter Unfug zumal deren Beschaffung ja in den Händen Erwachsener liegt. Und Erwachsene Lolli Lutscher wirken doch ohnehin etwas infantil. Aber weg von Markenzeichen wie Lollis in ‚Einsatz in Manhattan‘, Kriminalkommissar Joppen in ‚Tatort‘ oder Cowboy Hüten in ‚Dallas‘ im TV – hier geht’s ja ums Kochen!
Der anglistische Sprachgebrauch segnet (oder verflucht) uns mit Begriffen wie Cake für Kuchen, Popsicle für Eis am Stiel oder Lollipop für Dauerlutscher. Aber Kuchenlutscher geht wirklich gar nicht. Küchlein am Stiel, das wär’s vielleicht?

Erdbeer-Cakepops
Der eingefleischte einheimische Berliner Droschkenkutscher (Taxifahrer) würde im Falle eines parkenden Lieferwagens auf der Busspur in etwa so kommentieren: „Scheiße am Stiel is och n Lutscher.“

Die ersten Cakepops wurden wohl Anfang 2008 von der Amerikanerin Angie Dudley hergestellt.
Und: Weil sie so klein sind, sind sie perfekt als Dessert-Fingerfood
Und … es ist Erbeerzeit!
Erdbeeren (Fragaria)




Meine Erdbeer Cakepops gehen eigentlich aus einer dekonstruierten Erdbeer-Roulade oder Biskuitrolle hervor. Nur, dass der Biskuitboden nicht gerollt wird sondern geröstet und zu Bröseln verarbeitet. In der Füllung versteckt sich nicht Sahne sondern Frischkäse.

 
Erdbeer Roulade
Unsere dänischen Nachbarn sagen übrigens: Beurteile ein Mädchen beim Backtrog und nicht beim Tanze. 
Denn das sollte man immer bedenken:
„Die Ehe ist eine lange Mahlzeit, die mit dem Dessert beginnt.“
Henri de Toulouse-Lautrec

Hier nun das Rezept

Erdbeer-Cakepops(icles) von Doc.Eva

Zutaten
Teig
2 Stck          Eier
50 g            Mehl
40 g            Zucker
1 Pr             Backpulver
2 El             Wasser
1 Stck          Zitrone, nur der Abrieb
1 Pr             Salz

Füllung
200 g         Erdbeeren
2 El            Erdbeersirup
150 g         Frischkäse
2 El            Zucker
2 Pck          Sahnesteif
½ Pck        Vanille-Zucker

Bambusspieße

Zubereitung
Teig
Eier trennen. Eiweiß mit 30 g steif schlagen. Eigelb mit restlichem Zucker, Salz, Zitronenabrieb und Wasser aufschlagen. Mehl und Backpulver über die Eimasse sieben und mit Eischnee kurz zu einem Teig mischen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech ausstreichen und im vorgeheizten Backofen bei ca. 180 °C
10 Min. hellgelb backen. Auskühlen lassen, Würfeln und in einer Pfanne vorsichtig rösten. In einem Mixer pulverisieren.

Füllung
Erdbeeren waschen, putzen und die Hälfte fein pürieren und mit Erdbeersirup mischen. Frischkäse mit Erdbeeren und Erdbeerpüree, Zucker und Sahnesteif mischen. 30 Min. kalt stellen.

Anrichten
Zum Servieren einen gehäuften Esslöffel große Häufchen im TK anfrieren. In den Bröseln mehrfach wälzen und zu Bällchen formen. Nochmals wälzen und zu Ende frieren. Aufspießen und Servieren.

Laßt's euch schmecken















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