Mittwoch, 18. Februar 2015

Wo gibt’s denn so was, Orangen so groß wie Melonen?



Vitamine sind Stoffe, die wir dem Körper zuführen müssen, da er sie nicht selbst herstellen kann. Eben diese Stoffe haben im menschlichen Körper essentielle, also unentbehrliche Funktionen für das Leben. Sie wirken bei vielen biochemischen Reaktionen unterstützend als Hilfsstoffe oder Coenzyme. Das komplette Fehlen auch nur eines Vitamins aus der menschlichen Nahrung macht auf Dauer krank und kann lebensbedrohliche Folgen haben.
Zitruskuchen, Erdbeerquarkschnitte


Eine einfache Liste sämtlicher Vitamine findet man hier. Man unterscheidet zwischen fettlöslichen und wasserlöslichen Vitaminen. Nimmt man von den fettlöslichen Vitaminen zu viele zu sich, z.B. innerhalb einer völlig überflüssigen selbst verordneten Brausetabletten Therapie, so kann das durchaus zu Hypervitaminosen führen, was auf Dauer auch nicht wirklich gesund ist. Die lagern sich nämlich in unseren Fettgeweben ein und treiben dort ihr Unwesen. Ein Zuviel an wasserlöslichen Vitaminen, z.B. Vit. C, kann nicht passieren, sie verlassen uns ja via naturalis, also in den gekachelten Räumen, hier von The Can intoniert:


Can aus Ege Bamyasi (1972)

Die deutsche Band Can, oder The Can, setzte besonders experimentelle Akzente in ihrer Spielweise, die von der konventionellen Rockmusik in den 1980er Jahren deutlich abwichen. Eine Band übrigens, der die deutsche TV Szene diverse Format-Erkennungsmelodien verdankt (Das Millionenspiel, Schwabing Report, Eurogang und einigen Durbridge-Krimiserien)
Radicchio Rosso di Treviso & Lollo...

… und in welcher Form nimmt man Vitamine nun zu sich? Auf dem letzten Platz landen Billigpräparate aus dem Drogeriemarkt! Auf einem ähnlichen Rang landen die sog. Nahrungsergänzungsmittel! Multivitaminsäfte stehen auf Platz drei der beliebtesten Fruchtsäfte, denen in der Regel eine Vitaminmischung aus bis zu 12 Komponenten zugesetzt werden – auch überflüssig! Und Fertig-Smoothies aus dem Kühlregal fallen schon wegen ihres hohen Zuckergehalts durch das Raster. Gehen wir mal davon aus, dass wir gesunde Erwachsene sind, dann sind wir mit genügend Obst und Gemüse auf dem Speiseplan innerhalb einer ausgewogenen Ernährung durchaus auf der sicheren Seite.

Mehr als 2.700 Aussteller und über 65.000 Besucher haben in diesem Jahr die FRUITLOGISTICA bevölkert. Hier geht es darum mit sensiblen Frischeprodukten wie Obst und Gemüse erfolgreich Handel zu treiben - ‘ne Fachbesuchermesse eben. Ich sah Frisch- und Trockenobst, Gemüse und essbare Blüten aus aller Welt, und Verpackungs- und Etikettierungssysteme.

Rambutan (Nephelium lappaceum)

Datteln (Phoenix)

Topinambur (Helianthus tuberosus)
Es war hochinteressant und ein Fruchtkorb für zu Hause war auch noch drin.
Ob wir nun wirklich Blaubeeren so groß wie Pflaumen, Orangen so groß wie Melonen oder Äpfel so groß wie Kohlrüben brauchen (und das zu jeder Jahreszeit) ist für mich eher fraglich. Ich persönlich gebe dem regionalen Angebot eher den Vorrang, außer für spezielle Anlässe, wie Erdbeeren auf der B-Day Torte für sehr Nahestehende, oder Dekorationen für eben deren Buffets.

Was ist bunt, süß und rennt davon?
Ein Fluchtsalat – oder
Was ist orange und wandert in den Bergen?
Eine Wanderine


Apropos Erdbeeren: Kürzlich lud die Camera di commercio italiana per la Germania, also die Italienische Handelskammer für Deutschland e.V. (ITKAM) zum Thema „Basilicata Fresh & Flavour“ ins Restaurant Al Contadino Sotto Le Stelle in Berlin ein, s. hier, oder etwas sachlicher, hier. Zum Dessert gab es Crema di mascarpone di fragole su biscotti stregati, also Erdbeer-Mascarponecreme auf Löffelbiskuits, getränkt in Strega, dem italienischer Kräuterlikör mit Minze und Fenchel. Es schmeckte einfach traumhaft, und regte meine Fantasie an. Ich besuchte natürlich auch den Messestand der im Menü zubereiteten Candonga Erdbeeren.
Aus den vielen Zitrusfrüchten, resp. deren Schalen, bastelte ich zunächst mal einen Zitruskuchen. Der schmeckt auch so schon sehr saftig und aromatisch – die Banane ist dabei sehr wichtig. Den letzten Schliff erhielt er durch die Zugabe einer luftigen Quarkcreme mit den Candonga Erdbeeren von der Messe.
Hier kommt mein Rezept, die deutsche Antwort auf die Mascarponecreme.
Zitruskuchen, Erdbeerquarkschnitte


Erdbeerquarkschnitte von Doc. Eva
Zutaten

Boden

150 g        Mandeln, gemahlen
100 g        Zucker
75 g         Mehl
75 g         Butter
1/2 Stck    Banane
1 Tl          Orangenabrieb
1 Tl          Zitronenabrieb
1 Tl          Backpulver
2 Pr          Salz

Creme
250 g      Quark
200 g      Sahne
400 g      Erdbeeren
1 Tl        Zitronensaft
2 El        Zucker
1/2 Stck Vanilleschote, nur das Mark
2 Pck     Sahnesteif
Zubereitung
Boden
Butter schmelzen. Banane pürieren. Eier trennen. Eiweiß aufschlagen. Banane mit Eigelb und Zucker mixen. Mandeln, Mehl und Backpulver einarbeiten. Zitrusabrieb hinzufügen und schließlich den Eischnee einarbeiten. Bei 160°C Umluft 30 Min in einer Kastenform backen, auskühlen lassen.
Creme
Einige Erdbeeren für die Deko bei Seite legen. Restliche Erdbeeren entstielen und pürieren. Erdbeermus, Zucker, Zitronensaft mit Quark und geschlagener Sahne incl. Sahnesteif mischen.
Anrichten
In eine flache Schale 15-20 mm dicke Kuchenscheiben einlegen. Creme darauf verteilen. Mindestens 2 Std. kalt stellen. Mit fächerartig aufgeschnittenen Resterdbeeren dekorieren.

Lasst’s euch schmecken!
Zitruskuchen, Erdbeerquarkschnitte



Mit meinem Rezept nehme ich am Blogevent *Happy Birthday* von S. I. Kaldewey von Photolixieous teil.
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Auch hier findet ihr mein Rezept:

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