Fünf sind geladen, zehn sind gekommen – oder so ähnlich

Kürzlich hatte ich berichtet von den Landhotels in der Eifel und an der Moselund was es mit diesen Familien-geführten Hotels so auf sich hat. Ich durfte mich an aristokratischen Menüs laben und genau daraus schöpfe ich ja immer wieder meine Inspirationen … hier aus dem köstlichen Dinner von R. Burch vom Landidyll Hotel Zur Marienburg.

I declare the Spargelsaison open Die Spargelsaison Genießer jeglicher Couleur erfreuen sich Jahr für Jahr an der Spargelzeit. In Deutschland, dem größten Spargelanbauer-Land Europas, ist Spargel das am häufigsten angebaute Freilandgemüse. Rund 80 Prozent des Spargels stammen aus heimischen Gebieten wie Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Während der Beginn der Spargelsaison wetterbedingt startet und es den ersten weißen Spargel in der Regel zwischen Ende März und Mitte April gibt, steht für das Ende der Saison ein exaktes Datum fest. In diesem Jahr ist es der Sonntag, der 24. Juni 2018, dem Johannistag. Vom 24. Juni eines Jahres bis zum ersten Frost …

Print Friendly and PDF

Nobody’s perfect!



Manchmal kommt es vor das nicht alles so gelingt, wie man es sich vorstellt! Ein Augenschmaus sieht anders aus. Es gibt eben Dinge, die können andere einfach besser – um Längen besser.
 What you resist persist.
Das, wogegen du dich wehrst, bleibt dir erhalten.
Therapeutische Weisheit
Zitronenmuffins
Zitronenkuchen

Die deutsche Grammatik

Ein Pluraletantum (lat. pluralis = im Plural stehend und tantum = nur) oder Pluralwort ist ein Substantiv (Hauptwort), das ausschließlich im Plural (lat. = Mehrzahl) vorkommt - Ferien oder Leute, etc. Einige Wörter haben keinen Plural, sie kommen nur im Singular (lat. singularis = Einzahl) vor – Fleisch, Obst oder Kuchen.

Das Backzubehör

Es gibt nahezu unzählige Backformen aus Metall, auch als Muffinblech, aus Silikon (hitzebeständige Silikonelastomere) oder auch aus beschichtetem und geprägtem Papier. Sie alle verleihen dem Kuchen die gewünschte Form als Einzelportion oder zum individuellen Portionieren. Profis benutzen zum besseren Herauslösen aus den Formen Backtrennspray. Diese bestehen aus ungehärteten Pflanzenölen, pflanzlichem Wachs, Lecithin und natürlichen Antioxidantien. Hier entscheide am besten jeder selbst ob er diese verwendet (unbedingt die Gebrauchsanweisung studieren), es funktioniert aber wirklich sehr gut.

Die Dekoration

Der neueste Trend aus Übersee für alle Naschkatzen heißt Naked Cake und kommt ganz ohne Glasur und Dekoration aus. Die unverkleideten Kuchen ermöglichen einen direkten Einblick auf Böden und Füllungen – auch das ist, wie so vieles im Leben, Geschmackssache oder manchmal auch die bessere und schönere Lösung. Kuchendekorationen gibt es tausenderlei: Schokolade, Fondant, Cremes, Zuderpucker Puderzucker, Sahne oder Marzipan, verziert mit  allerlei Perlen, Blüten, Motiven, Ornamenten oder Blumen und Früchten – nicht zu vergessen Kerzen für den Geburtstagskuchen, die beim Auspusten so appetitliche Wachssprengsel hinterlassen. Und dann hätten wir da noch den old-school Zuckerguss! Eine Glasur aus Zuckerguss herzustellen, ist super einfach: Grundzutat ist immer Puderzucker. Je mehr Zucker man verarbeitet, desto zäher wird der Guss. Wünscht man eine farbige Glasur, ersetzt man die angegebene Flüssigkeit einfach mit Fruchtsaft oder gibt einige Tropfen Lebensmittelfarbe hinzu. Auch dieser kann individuell aromatisiert werden. Ja, da kann schon mal was daneben gehen! Ist dann erstmal was schief gelaufen steht es schlecht um die optische Rettung der Delikatessen.
Auch wenn man gern perfekt sein möchte: Fehler passieren jedem. Den Unterschied macht, wie man mit Fehlern umgeht – vertuschen klappt hier nicht wirklich, also hilft hier nur öffentlich machen.
Zitronenmuffins

Das Zitat

Oder wie sagte Osgood in der US-amerikanischen Filmkomödie Manche mögen’s heiß (Originaltitel: Some Like It Hot) von Billy Wilder in seinem Schlusssatz so herrlich trocken:
Nobody’s perfect!
Niemand ist perfekt!
Noch ein klitzekleiner Ohrwurm gefällig? I wanna be loved by you (Filmsong von Marilyn Monroe aus dem o.g. Film.

Der Zitronenkuchen

Den Zitronenkuchen gibt es in Deutschland bereits seit Mitte des 17. Jahrhunderts, nachweisbar in der Oeconomischen Encyclopädie von J. G. Krünitz. Für Zitronenkuchen wird der Kuchenteig mit dem Saft von Zitronen oder Zitronenaroma, geriebener Schale oder Zesten (hauchdünne Streifen der äußersten, gelben Schicht aus der Fruchtschale der Zitronen) aromatisiert. Er wird typischerweise mit einer Glasur aus Puderzucker, Wasser und Zitronensaft überzogen.
Citrus × limon
Zitronen (Citrus × limon)
Der Saft der gelben Zitrusfrucht gibt dem Kuchen das, wonach sich jeder Zitronenkuchen-Liebhaber die Finger leckt: Einen saftigen Teig, der süß und sauer perfekt vereint. Er ist ein Stern am Kuchenhimmel, fruchtig und herrlich frisch im Geschmack. Dieser Kuchen macht glücklich. Ich zeige euch hier meinen mit Abstand hässlichsten Zitronenkuchen ever ever ever.

Zitronenkuchen
Alle Kinder essen Kuchen, nur nicht Lars, der isst Gras!
Welcher Teufel hat mich da wohl geritten? Omas Vorübungen für spätere Enkel Geburtstage lassen noch sehr viel Platz nach oben. Der Geschmack war dennoch perfekt!
Zitronenmuffins

Das Rezept

Zitronenkuchen von Doc.Eva
Zutaten
1 Stck          Bio-Zitrone
250 g           Butter
150 g           Zucker
1 Stck          Vanilleschote, nur das Mark
4 Stck          Eier
300 g           Mehl
1 Pck           Backpulver
1 Pr             Salz
75 ml           Milch
200 g           Puderzucker
Zubereitung
Backofen auf 180 °C (Umluft: 160 °C) vorheizen. Zitrone heiß abwaschen und trocknen. Die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Zimmerwarme Butter, Zucker und Vanillemark zu einer weißlichen Masse aufschlagen. Eier nacheinander dazugeben. Zitronenabrieb und Zitronensaft (2-3 El Zitronensaft für die Glasur zurückbehalten) unterrühren. Mehl, Backpulver und 1 Pr Salz gründlich vermischen mit der Milch unter den Teig rühren. Teig vorbereitete Förmchen füllen und die Zitronenküchlein im vorgeheizten Ofen ca. 35 Min. auf mittlerer Schiene backen.
Anrichten
Für die Glasur 2-3 El Zitronensaft und Puderzucker zu einer dicken, glatten Masse verrühren. Nach Bedarf mit Lebensmittelfarbe vermischen und über die  Zitronenküchlein verteilen.
Lasst’s euch schmecken!
Zitronenkuchen

Beliebte Posts

Ein Ausflug auf’s süditalienische Land I

Ein Ausflug aufs süditalienische Land II

Jetzt geht’s rund

Wo bin ich heute? Na in der Küche, wo sonst

Fünf sind geladen, zehn sind gekommen – oder so ähnlich

Am Anfang steht die Suppe, meistens jedenfalls

Wie immer, nur anders