Zürcher Geschnetzeltes mal anders

Kürzlich hatte ich hier einige Berliner Restaurants vorgestellt. Ich habe köstlichste Speisen gezeigt und hoffentlich die Neugier meiner Leser wecken können. Bereits dort hatte ich euch einen raffinierten Rösti-Burger, Zürcher Art versprochen – so sei es dann auch.

Der Hamburger Der BurgerEin Hamburger (auch kurz Burger) ist ein warmes Schnell- oder Fertiggericht und bildet den Standardartikel vieler Fast-Food-Ketten, sagt mein Freund Wiki. Es gibt Hamburger, Ramen-Burger (eine Art japanischer Nudeln), Pasta-Burger, Sushi-Burger, Fleisch-Burger, Fisch-Burger, Chicken-Burger, in Dubai sogar Camel-Burger und Wurst-Burger. Seine wesentlichen Bestandteile sind ein Bun (Brötchen), mit verschiedenen Belägen und ein Patty (Hacksteak) und verschiedenen Saucen. Hierhatte ich bereits schon einmal darüber berichtet. Der Hamburger an sich hat eigentlich nicht wirklich etwas mit Hamburg (Hansestadt in Deutschland) zu tun. Sicher ist jedoch, dass die erste Silbe Ham nichts mit dem englischsprachig…

Ein Wochenende in eigener Sache



Mac 'n Cheese
Mac 'n Cheese

Das Foodbloggercamp Berlin 2016

Im Sommer bereits kam der Aufruf Tickets für das zweitägige FoodBloggerCamp, ein Barcamp für Foodblogger in Berlin 2016 zu erwerben – da habe ich selbstverständlich sofort zugeschlagen, wobei ich aus anderen Sparten solche Veranstaltungen durch deutlich mehr Präsens von Sponsoren kostenfrei kenne (schließlich werden deren Produkte ja unentgeltlich beworben) - € 80 Eintritt sind ja für viele auch kein Pappenstiel.
Eine Menge Foodblogger kenne ich bereits persönlich, diverse neue Kontakte kamen dazu – aber wie immer im Leben: Mehr und besser geht immer! Ganz einfach erklärt, ein Barcamp ist eine Konferenz ohne Redner. Sie lebt von der Interaktion mit und von den Teilnehmern und sichert somit ein vielseitiges Programm. Jeder, der sich berufen fühlt, kann eine Session halten und so zu einem vielschichtigen theoretischen und praktischen Programm beitragen. Im Mittelpunkt stehen der kollektive Austausch und die Weitergabe von Wissen. Ich bot eine Session zum Thema Hygiene an. Sie fand wegen zu geringe Beteiligung nicht statt. Schade eigentlich angesichts gerade mal notdürftig abgespülter Fingerspitzen diverser Beteiligter, Schmuckstücken an den Fingern und abgeleckten Löffeln und Gliedmaßen – hier dazu ein kleines Video über sachgerechtes Händewaschen (KLICK). Interessanterweise hört man allenthalben von zeitnahen aufgetretenen Erkältungskrankheiten und geschwächtem Allgemeinbefinden – ein deutlich minimierbares Risiko!
Schwerst bepackt mit Goodietüten jeglicher Couleur schloss ich für mich das Foodbloggercamp Berlin 2016 ab mit dem Resultat: Nächstes Jahr bitte wieder… danke an die Sponsoren.

Die Versorgung

Über zu wenig zum Essen konnte man sich eher nicht beklagen. Ja, die Allergiker, Vegetarier und sonstige Minderheiten zeigten, dass sich auch ihre Kochprodukte durchaus sehen lassen konnten.
Wie nennt man einen russischen Veganer?
Mooskauer!
So ein Riesenangebot an unterschiedlichsten Speisen hat man selten. In kleinen Gruppen wurde gekocht und gebacken, gefüllt und verziert. Es war das reinste Schlaraffenland sowohl süß als auch salzig.

Der Sauerteig

So, nun habe ich sogar drei Haustiere, die meine Aufmerksamkeit benötigen. Zum einen mein vierbeiniges behaartes Nudelholz, mein Main-Coon-Mix Emma, zum anderen mein fermentierendes Sauerkraut und nun noch einen Sauerteig. Ulrike mit ihrem Blog kuechenlatein.com verhalf uns zu einem Sauerteig, der nun ab und an gefüttert werden sollte.
Demnächst werde ich mit seiner Hilfe auch mal wieder Brot backen, meine Gäste hätten sich in der Tat nach diversen knochenharten Dreschflegeln und unförmigen Prügeln langsam mal was Besseres verdient.

Das Nudelgericht

Schwangere haben bekanntermaßen Gelüste! Werden diese Bedürfnisse nicht erfüllt, sagt eine italienische Legende, bekommt das Neugeborene ein Muttermal. Jette gelüstete es vehement nach Mac 'n Cheese.
Mac 'n Cheese
Macaroni and cheese (engl. = Makkaroni und Käse) oder Mac and Cheese ist ein in Nordamerika weit verbreitetes sehr reichhaltiges Nudelgericht. Dafür werden Makkaroni mit einer Käsesoße vermischt und oftmals mit geriebenem Käse i. d. R. im Ofen überbacken. Wenn es an Zeit mangelt kann man sich den Gratiniervorgang auch mal klemmen.
Mac 'n Cheese
Als Ohrwurm habe ich dazu passend natürlich DIE Amerikanische Hymne vom American Dream von Paul Simon und Art Garfunkel heraus gesucht:
Simon & Garfunkel
Beim Kochen in meiner Küche hab ich’s mir hier mal so richtig einfach gemacht und verarbeitet was der Vorrat hergab, dafür aber ein kleines Tomaten/Paprikarelish dazu serviert.

Das Rezept

Mac and Cheese
Mac 'n Cheese von Doc.Eva
Zutaten

  • 50 g            Butter
  • 30 g            Mehl
  • 500 ml         Milch
  • 350 g           Spaghetti
  • 200 g           Edamer, geraffelt
  • 100 g           Gouda, mittelalt, geraffelt
  • 50 g            Speck, mager, gewürfelt, ausgelassen
  • 50 g            Parmesan, gerieben

Zubereitung

  1. Butter in zerlassen, Mehl zugeben und unter Rühren goldgelb anschwitzen. 
  2. Milch zugeben rühren und aufkochen. Offen bei schwacher Hitze 5 Min. kochen lassen, damit der Mehlgeschmack auskocht, dabei gelegentlich umrühren. 
  3. Spagetti in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung garen, anschließend abgießen. 
  4. Spaghetti mit Käse, Speck und Sauce mischen. 
  5. Ist genügend Zeit vorhanden im vorgeheizten Ofen bei 190 Grad (Umluft 175 Grad) 25 Min. backen.

Anrichten

  1. Mac 'n Cheese auf einen Teller hieven. 
  2. Mit Parmesan bestreuen. 
  3. Dazu serviere ich ein Tomaten/Paprikarelish aus Tomaten, Roter Paprika, Salz, Pfeffer, Schnittlauch und Rapsöl.
    Mac 'n Cheese
Lasst’s euch schmecken!

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