Fünf sind geladen, zehn sind gekommen – oder so ähnlich

Kürzlich hatte ich berichtet von den Landhotels in der Eifel und an der Moselund was es mit diesen Familien-geführten Hotels so auf sich hat. Ich durfte mich an aristokratischen Menüs laben und genau daraus schöpfe ich ja immer wieder meine Inspirationen … hier aus dem köstlichen Dinner von R. Burch vom Landidyll Hotel Zur Marienburg.

I declare the Spargelsaison open Die Spargelsaison Genießer jeglicher Couleur erfreuen sich Jahr für Jahr an der Spargelzeit. In Deutschland, dem größten Spargelanbauer-Land Europas, ist Spargel das am häufigsten angebaute Freilandgemüse. Rund 80 Prozent des Spargels stammen aus heimischen Gebieten wie Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Während der Beginn der Spargelsaison wetterbedingt startet und es den ersten weißen Spargel in der Regel zwischen Ende März und Mitte April gibt, steht für das Ende der Saison ein exaktes Datum fest. In diesem Jahr ist es der Sonntag, der 24. Juni 2018, dem Johannistag. Vom 24. Juni eines Jahres bis zum ersten Frost …

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Ein Wochenende in eigener Sache



Mac 'n Cheese
Mac 'n Cheese

Das Foodbloggercamp Berlin 2016

Im Sommer bereits kam der Aufruf Tickets für das zweitägige FoodBloggerCamp, ein Barcamp für Foodblogger in Berlin 2016 zu erwerben – da habe ich selbstverständlich sofort zugeschlagen, wobei ich aus anderen Sparten solche Veranstaltungen durch deutlich mehr Präsens von Sponsoren kostenfrei kenne (schließlich werden deren Produkte ja unentgeltlich beworben) - € 80 Eintritt sind ja für viele auch kein Pappenstiel.
Eine Menge Foodblogger kenne ich bereits persönlich, diverse neue Kontakte kamen dazu – aber wie immer im Leben: Mehr und besser geht immer! Ganz einfach erklärt, ein Barcamp ist eine Konferenz ohne Redner. Sie lebt von der Interaktion mit und von den Teilnehmern und sichert somit ein vielseitiges Programm. Jeder, der sich berufen fühlt, kann eine Session halten und so zu einem vielschichtigen theoretischen und praktischen Programm beitragen. Im Mittelpunkt stehen der kollektive Austausch und die Weitergabe von Wissen. Ich bot eine Session zum Thema Hygiene an. Sie fand wegen zu geringe Beteiligung nicht statt. Schade eigentlich angesichts gerade mal notdürftig abgespülter Fingerspitzen diverser Beteiligter, Schmuckstücken an den Fingern und abgeleckten Löffeln und Gliedmaßen – hier dazu ein kleines Video über sachgerechtes Händewaschen (KLICK). Interessanterweise hört man allenthalben von zeitnahen aufgetretenen Erkältungskrankheiten und geschwächtem Allgemeinbefinden – ein deutlich minimierbares Risiko!
Schwerst bepackt mit Goodietüten jeglicher Couleur schloss ich für mich das Foodbloggercamp Berlin 2016 ab mit dem Resultat: Nächstes Jahr bitte wieder… danke an die Sponsoren.

Die Versorgung

Über zu wenig zum Essen konnte man sich eher nicht beklagen. Ja, die Allergiker, Vegetarier und sonstige Minderheiten zeigten, dass sich auch ihre Kochprodukte durchaus sehen lassen konnten.
Wie nennt man einen russischen Veganer?
Mooskauer!
So ein Riesenangebot an unterschiedlichsten Speisen hat man selten. In kleinen Gruppen wurde gekocht und gebacken, gefüllt und verziert. Es war das reinste Schlaraffenland sowohl süß als auch salzig.

Der Sauerteig

So, nun habe ich sogar drei Haustiere, die meine Aufmerksamkeit benötigen. Zum einen mein vierbeiniges behaartes Nudelholz, mein Main-Coon-Mix Emma, zum anderen mein fermentierendes Sauerkraut und nun noch einen Sauerteig. Ulrike mit ihrem Blog kuechenlatein.com verhalf uns zu einem Sauerteig, der nun ab und an gefüttert werden sollte.
Demnächst werde ich mit seiner Hilfe auch mal wieder Brot backen, meine Gäste hätten sich in der Tat nach diversen knochenharten Dreschflegeln und unförmigen Prügeln langsam mal was Besseres verdient.

Das Nudelgericht

Schwangere haben bekanntermaßen Gelüste! Werden diese Bedürfnisse nicht erfüllt, sagt eine italienische Legende, bekommt das Neugeborene ein Muttermal. Jette gelüstete es vehement nach Mac 'n Cheese.
Mac 'n Cheese
Macaroni and cheese (engl. = Makkaroni und Käse) oder Mac and Cheese ist ein in Nordamerika weit verbreitetes sehr reichhaltiges Nudelgericht. Dafür werden Makkaroni mit einer Käsesoße vermischt und oftmals mit geriebenem Käse i. d. R. im Ofen überbacken. Wenn es an Zeit mangelt kann man sich den Gratiniervorgang auch mal klemmen.
Mac 'n Cheese
Als Ohrwurm habe ich dazu passend natürlich DIE Amerikanische Hymne vom American Dream von Paul Simon und Art Garfunkel heraus gesucht:
Simon & Garfunkel
Beim Kochen in meiner Küche hab ich’s mir hier mal so richtig einfach gemacht und verarbeitet was der Vorrat hergab, dafür aber ein kleines Tomaten/Paprikarelish dazu serviert.

Das Rezept

Mac and Cheese
Mac 'n Cheese von Doc.Eva
Zutaten

  • 50 g            Butter
  • 30 g            Mehl
  • 500 ml         Milch
  • 350 g           Spaghetti
  • 200 g           Edamer, geraffelt
  • 100 g           Gouda, mittelalt, geraffelt
  • 50 g            Speck, mager, gewürfelt, ausgelassen
  • 50 g            Parmesan, gerieben

Zubereitung

  1. Butter in zerlassen, Mehl zugeben und unter Rühren goldgelb anschwitzen. 
  2. Milch zugeben rühren und aufkochen. Offen bei schwacher Hitze 5 Min. kochen lassen, damit der Mehlgeschmack auskocht, dabei gelegentlich umrühren. 
  3. Spagetti in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung garen, anschließend abgießen. 
  4. Spaghetti mit Käse, Speck und Sauce mischen. 
  5. Ist genügend Zeit vorhanden im vorgeheizten Ofen bei 190 Grad (Umluft 175 Grad) 25 Min. backen.

Anrichten

  1. Mac 'n Cheese auf einen Teller hieven. 
  2. Mit Parmesan bestreuen. 
  3. Dazu serviere ich ein Tomaten/Paprikarelish aus Tomaten, Roter Paprika, Salz, Pfeffer, Schnittlauch und Rapsöl.
    Mac 'n Cheese
Lasst’s euch schmecken!

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