Donnerstag, 18. Mai 2017

Es geht um die Wurst!



Salat aus Bratwurst
Bratwurstsalat

Die Domäne Dahlem

Die Domäne Dahlem ist das historische Rittergut des ehemaligen Dorfes Dahlem im Südwesten Berlins. Mit einer Größe von 12 Hektar kann sie auf eine über 800 jährige Geschichte zurückblicken. Heute ist es ein Freilandmuseum für Agrar- und Ernährungskultur mit ökologischem Schwerpunkt … und mit Kühen, Pferden, Schweinen, Hühnern, Ziegen und Schafen.
Auf Grund des, im Innerstädtischen oftmals nicht möglichen, Weitblicks drehe ich dort gerne meine morgendlichen Laufrunden. Im Winter taugt das Areal sogar zum Skilanglauf. Wo sonst auf der Welt hat man die Möglichkeit innerhalb eines Tages ländliche Luft und Idylle zu genießen und des Nächtens im Zentrum Berlins Kultur und Sub- äh, Clubkultur zu erleben? Anlässlich des frühzeitigen Ablebens von R. Miles, Pop- und Dreamhouse-Musiker der 1990er Jahre, hören wir doch gleich mal hier rein:
Robert Miles

Die 15. Berliner Bratwurstmeisterschaft

Die diesjährige Bratwurstmeisterschaft auf der Domäne Dahlem, ausgerichtet von der Fleischer-Innung Berlin, hatte so viele Besucher wie noch nie in 15 Jahren.
Es ging um die Wurst, genauer gesagt um die Bratwurst. Die rund 9000 Besucher konnten im April 2017 wiedermal die beste regionale Bratwurst wählen.
Dabei waren der Fantasie der Fleischer keine Grenzen gesetzt. Von der traditionellen Bratwurst bis hin zur neu komponierten und bisweilen exotischen Komposition mit Seafood, Ente oder Mango war alles dabei.
Ich durfte bei der internen Jury dabei sein. Wir beurteilten eben nicht nur den Geschmack, sondern auch Farbe, Aussehen, Haptik und Konsistenz.
Die beste traditionelle Bratwurst kam auch in diesem Jahr wieder von der Fleischerei Jens-Uwe Bünger aus Berlin-Wilmersdorf mit ihrer Fränkischen Bratwurst. Bei der kreativen Bratwurst siegte die Fleischerei Genz OHG aus Berlin-Marienfelde. Es war die Tamarillo-Bratwurst, die den Besuchern am besten schmeckte. Dazu vielleicht eine Konversation zwischen einem Kellner im Restaurant und einem Gast:
Was stört Sie denn so sehr an der Wurst?
Die Zipfel stören mich!
Aber jede Wurst hat doch zwei Zipfel.
Schon, aber hier sind sie so dicht beieinander.

Die Idee

Wie oft kommt es bei größeren Garten- oder Grillfesten vor, dass man es beim Einkaufen zu gut gemeint hat. Das Fleisch und die Hühnerbeine werden oftmals zügiger vertilgt als die Würste. Der Gast liebt ja auch die Beilagen wie Salate oder rösches Brot mit diversen Dips. Und haste nicht gesehen ist das Bäuchlein gefüllt und die Würste kühlen im Hintergrund ab und eigentlich mag sie keiner mehr essen.
Bratwurstsalat, Making-off
Die kluge Hausfrau setzt in ihrer Küche auf Resteverwertung. Was liegt da näher als einen würzigen Salat aus den letzten Mohikanern zu schnibbeln. Man könnte ihn bald als einen Rumfort-Salat bezeichnen, kommt nicht auch dort vieles hinein, was rum steht und fort muss. Ich mag es gerne mal ausgefallen und statt der üblichen Gürkchen wählte ich die leicht säuerlichen Physalis. Ein bisschen Biss kann auch nicht fehlen, Erdnüsse müssen her! Mit dem süßen Senf im Dressing kommt bei meinem Bratwurstsalat fast Bayrische Brotzeitstimmung auf dem Teller auf. Nun aber ab in die Küche und los geht’s.
Salat aus Bratwurst
Bratwurstsalat

Das Rezept

Bratwurstsalat von Doc.Eva
Zutaten
Salat

  • 2 Stck               Bratwürste, gegrillt
  • 4 Stck               Teltower Rübchen, oder Rettich
  • 1 Stck               Zwiebel, rot
  • 1 Stck               Möhre
  • 8 Stck               Physalis
  • 20 g                  Erdnüsse, geröstet, spicy
  • ½ Bd                Lauchzwiebeln, junge schlanke
  • Majoran, frisch

Sauce

  • 4 El                   Sonnenblumenöl
  • 2 El                   Joghurt, 10%iger
  • 2 El                   Senf, süß
  • 8 El                   Orangensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker

Zubereitung

  1. Wurst, Obst und Gemüse in gleich große/starke Scheiben schneiden. 
  2. Aus allen Zutaten für die Salatsauce eine cremige Emulsion im Mixer herstellen. 
  3. Etwas ziehen lassen.

Anrichten

  1. Salatkomponenten hübsch auf vorbereiteten Tellern anrichten. 
  2. Die Sauce hinzufügen oder separat anrichten.

Lasst’s euch schmecken!

In eigener Sache:

In den Social-Media Kanälen, wie Instagram, Twitter oder Facebook werden auch von mir, Doc.Eva, Hashtags # (von engl. hash für das Schriftzeichen Doppelkreuz oder Raute und tag = Markierung) gesetzt. Das führt bei nicht ganz so Internet affinen Usern leider zu Verwirrung oder sogar zu leserlichem Unwohlsein. Es täte mir leid, wenn ich auf Grund von Unwissen hierdurch in Misskredit fiele. Zur Erklärung: Es handelt sich dabei um eine spezielle Markierung oder Kommentierung, die als verschlagworteter Begriff innerhalb eines jeweiligen Netzwerkes leichter wiederaufzufinden ist. Interessierte brauchen also ihre Zeit nicht mit unnötiger Google-Suche zu vertrödeln. Ein Klick auf der markierten Begriff und viele, viele ähnliche Beschreibungen oder Kommentare zum selben Thema erscheinen automatisch. Manchmal handelt es sich dabei um eine WIN-WIN Situation, oftmals aber auch um eine Form von Danksagung. Wen’s stört, der lese doch einfach darüber hinweg.
kleines Bild unten: Foodtruckerin Felicitas Then

Und noch was:

Mir, also der Foodbloggerin Eva Schaefers, wird neuerlich Narzissmus, resp. Selbstverliebtheit unterstellt. Man sieht innerhalb meiner Kollagen, die ich auf den oben bereits erwähnten Kanälen zeige, häufiger ein sehr klein gehaltenes Foto von mir. Ja, ich bin die Person, die hinter alldem steckt. Ich bin nicht anonym ich habe einen realen Namen und ich stehe sowohl zu meinen Aussagen als auch zu meinem Abbild. Es gibt mich wirklich und wer möchte kann jederzeit in einen Dialog mit mir treten. Leider verführt die Anonymität im www. so manch Einen zu Kommentaren, z. B. auf Bewertungsportalen zu Aussagen, die auf längere Sicht bei Kleinunternehmen sogar geschäftsschädigend wirken können, davon hörte ich zumindest. Es ist also wie im wirklichen Leben:
Rückgrat zeigen!
 

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