Fünf sind geladen, zehn sind gekommen – oder so ähnlich

Kürzlich hatte ich berichtet von den Landhotels in der Eifel und an der Moselund was es mit diesen Familien-geführten Hotels so auf sich hat. Ich durfte mich an aristokratischen Menüs laben und genau daraus schöpfe ich ja immer wieder meine Inspirationen … hier aus dem köstlichen Dinner von R. Burch vom Landidyll Hotel Zur Marienburg.

I declare the Spargelsaison open Die Spargelsaison Genießer jeglicher Couleur erfreuen sich Jahr für Jahr an der Spargelzeit. In Deutschland, dem größten Spargelanbauer-Land Europas, ist Spargel das am häufigsten angebaute Freilandgemüse. Rund 80 Prozent des Spargels stammen aus heimischen Gebieten wie Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Während der Beginn der Spargelsaison wetterbedingt startet und es den ersten weißen Spargel in der Regel zwischen Ende März und Mitte April gibt, steht für das Ende der Saison ein exaktes Datum fest. In diesem Jahr ist es der Sonntag, der 24. Juni 2018, dem Johannistag. Vom 24. Juni eines Jahres bis zum ersten Frost …

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Über die Blogger and Influencer Days 2017 l Zürich Edition

Krebsfleischsalat
Und schon wieder war sie on the road: On the road to Swizzerland! Ich war dabei, bei den Blogger and Influencer DAYS | Zürich Edition im Park Hyatt. Einen weiteren Tag hatte ich mir für private Erkundungen eingeräumt - immerhin liegen 30 Jahre zwischen meinem letzten Besuch und dem Diesigen.

Die Stadt    

Die Stadt hatte ich mit ihrem mittelalterlichen Stadtkern und ihren historischen Quartieren gut in Erinnerung. 2014 wurde sie übrigens mit dem Ehrentitel Reformationsstadt Europas bedacht. Nun gut, Baudenkmäler verändern sich in der Regel nicht. Als bekennender Martin Suter Fan zog es mich zu den Unterspülungen und dem gefahrvollen Wehr aus seinem letzten Buch Rosa Elefant. Hier hatte ich von der Lesung des Autors in Berlin berichtet, KLICK. Genie und Wahnsinn oder Dichtung und Wahrheit liegen eben nicht kongruent über einander, sondern eher neben einander. Selbst wenn der Blogger schlechthin von seinen Erlebnissen berichtet, wird ja auch hier das eine oder andere geschönt oder weggelassen. Ich jedenfalls fühlte mich im Geiste beflügelt. Mit Schirm Charme und Melone durchstreifte ich die Stadt. Todmüde fiel ich anschließend ins Hotelbett, war ich doch inzwischen seit 38 Stunden auf den Beinen, wiedermal auf Flixbus-Mission.

Die Mission

 

Die Fahrt von Berlin nach Zürich führte mich mal wieder über München. Nun bin ich ja im Grunde meines Herzens auch gerne mal eine faule Socke. Den ganzen Tag am Strand rumzulümmeln, das liebe ich sehr. Warum nicht auch in einem komfortablen Reisebus? Ausgerüstet mit Ohrstöpseln, einer kuscheligen Schlafbrille, einem aufblasbaren Nackenhörnchen und einem Wohn-Hoodie, also einem geräumigen Kapuzenpullover wählte ich die Nachtstrecke. Schlafen kann ich überall, wenn man mich denn lässt! 
Wie wundersam, wenn man aufwacht und plötzlich überall Wasser um einen herum ist - und Nebel. Ja sogar eine Fährfahrt gehörte bei dieser Strecke dazu. Was fällt mir dazu wohl für ein Song ein? Na der von Neile der Feile:
Neil Diamond

Der Vorfall

Selten wird man aus meinem Munde in der Öffentlichkeit politische Statements hören oder lesen. Heute allerdings muss es mal sein: Beim Verlassen der Bundesrepublik Deutschland und Einreisen in ein Nicht-EU-Land ziemt es sich nun mal sich ausweisen zu können. Eine arme verängstigte stärker pigmentierte Seele stolperte von Zollbeamten begleitet total verängstigt und zitternd durch den Gang. Oha, das bedeutete verlängerten Aufenthalt und verzögerte Weiterreise. Schnell befleißigte sich die osteuropäische Fraktion zu meiner Linken das Thema Flüchtlinge und Ausländer zu thematisieren. Ich verspürte leichtes Würgen im Halse. Nachdem dann die maximal pigmentierte Zweierfraktion direkt vor mir auch noch ins Grummeln geriet erhob ich meine Stimme, wohlweislich in Konstanz, einer Deutschen Stadt: Hallo, ich bin Deutsche! Ich reise demnächst in die Schweiz ein. Da bin ICH Ausländerin - so what? Erst zaghafter und schließlich tosender Applaus und großes Gelächter - auf den Standpunkt kommt es eben an. Die arme Seele fuhr übrigens nicht weiter mit.
Flusskrebs-Salat
Fruchtiger Flusskrebs-Salat

Der Blogger and Influencer DAY

Ich war bei den Blogger and Influencer Days 2017  l  Zürich Edition. 
Eigentlich war es wie ich es auch aus Berlin kannte, also wie immer - aber doch so gaaanz anders. Ebenso wie die Schweizer keine Deutschen sind, sind die Schweizer Blogger keine Deutschen Blogger. Sie debattierten über gekaufte Follower, schlecht Bezahlung der ehrlichen Häute und verwerfliche Fake-Accounts. Sie muten für mich so ein klein wenig naiv an. Ist es nicht bei uns in Deutschland ebenso? Nur eben, dass wir uns längst nicht mehr so echauffieren?
Eines konnte ich allerdings feststellen: Sie sind lieb miteinander, so wie die meisten Foodblogger, die mir bekannt sind, lieb miteinander sind. Wenn man die Gelegenheit hat sein Social-Media Gesicht, sozusagen face-2-face, real zu betrachten sind wir alle immer am Start und keiner versteckt sich, wir stehen zu unserem öffentlichen Auftritt in der Socia-Media Welt! Wir lieben eben allesamt das Essen und das verbindet uns. 
Dass solch ein Treffen natürlich auch einen merkantilen Background hat erklärt sich von selbst - win/win lautet die optimale Devise für die Veranstalter, die Sponsoren und die beteiligten Firmen!

Die Location

Stattgefunden hat diese, von Connecting Companies durch und durch gut geplante Veranstaltung, im Park Hyatt in Zürich. Dienstleistung scheint in der Schweiz übrigens auch eine andere Wertigkeit zu besitzen als in Deutschland. Selten fühlte ich mich derart hofiert, versorgt und gut bedient. Auch unter diesem Aspekt betrachtet gefiel mir persönlich die Veranstaltung außerordentlich gut. Zum Übernachten zog ich mich in ein weitaus preiswerteres aber nicht minder charmantes Haus im Stadtkern zurück.
Resümierend möchte ich behaupten, dass es sich immer wieder lohnt seine eigene Komfortzone zu verlassen. Ich Reise nun mal gerne in der Weltgeschichte herum und so ist am Fuße der längeren und dennoch komfortablen Busfahrt der Beitrag fertiggestellt, die Fotos sind bearbeitet - was will Frau mehr zum Thema Zeitmanagement sagen.


Blick von der Dreikönigsbrücke über den Schanzengraben Richtung General Guisan-Quai zum Zürichsee



Mein Appetit ist übrigens ebenso groß wie meine Vorliebe für Flachwitze …
er kennt keine Grenzen!
Fehlt nur noch etwas Köstliches zu essen auf dem heimischen Tisch: Ich habe da bereits mal was vorbereitet, einen fruchtigen Salat aus Früchten der Saison, Zucchini und Flusskrebsfleisch. Spannend dazu ist eigentlich das Dressing. 
Flusskrebs-Salat
Fruchtiger Flusskrebs-Salat
Es besteht aus den üblichen Verdächtigen … und meinem kürzlich aus Marokko importierten Arganöl, dieses Mal in der kalten Zubereitung. Im letzten Blogbeitrag hatte ich dieses aromatische Öl ja bereits in einem warmen Gericht verarbeitet, KLICK.
Flusskrebs-Salat
Fruchtiger Flusskrebs-Salat

Das Rezept

Flusskrebs-Salat, fruchtig und aromatisch von Doc.Eva
Zutaten
  • 1 Stck Zucchini 
  • 1/2 Stck Mango
  • 1 Stck Pfirsich
  • 1 Handvoll Weintrauben
  • 1 Handvoll Granatapfelkerne 
  • 1 St Frühlingszwiebel
  • 1 Pck Rukkolakeimlinge
  • 1 Stck Ei, hart gekocht und gewürfelt 
  • 2 El Arganöl
  • 4 cl Orangensaft
  • 2 cl Zitronensaft
  • S Z P (Salz, Pfeffer, Zucker oder Xucker)
Zubereitung 
  1. Die Weintrauben blanchieren, enthäuten und entkernen. 
  2. Das Obst in ähnlich große Würfel schneiden. 
  3. Die Kräuter mundtauglich schneiden. 
  4. Aus den Flüssigkeiten eine Marinade verkleppern. 
Anrichten
  1. Alles zusammen vermischen und mit Eiwürfelchen und Flusskrebsfleisch toppen. 
  2. Mit etwas frischem Baguette und Beurre d'Isigny servieren. 
  3. Dazu passt ein fruchtiger Chardonnay, vielleicht sogar aus Neuseeland von der Villa MARIA - einen Versuch wäre es wert.
Lasst’s euch schmecken!

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