Achtung, die dicken Blauen kommen!

Erst kürzlich berichtete ich von einer wein- glückseligen Reise durch Franken und Nordbayern. Längst wollte ich allerdings über die Blaubeeren berichten. Aber es ist wie im wirklichen Leben – manchmal kommt einem etwas dazwischen und/oder eben auch nicht. Warum sollte sich das Bloggen vom wirklichen Leben unterscheiden, spiegelt es doch einen Teil des Bloggerlebens wieder …

Der Hahnenschwanz auf dem Teller

Wie ich auf diese köstliche Salatkomposition, die man sehr gut als Vorspeise reichen kann oder ohne die Tunfischkomponente auch als fruchtige Beilage servieren kann habe ich bereits in meinem Reisebericht über Kuba berichtet.

Der Cocktail

Wörtlich übersetzt bedeutet Cocktail Hahnenschwanz. In manchen Geschichten erhält der Cocktail deswegen seinen Namen, weil ein Drink mit einer Hahnenfeder geziert wurde. In anderen wurde der Sieg beim Hahnenkampf mit einem Drink begossen. Wieder andere Geschichten vergleichen die verschiedenfarbigen Schichten des Cocktails mit den bunten Federn eines Hahnenschwanzes. Und schließlich kann man einen Cocktail auch essen. Zum Beispiel, wenn sich verschiedene farbenfrohe und fruchtige, gerne auch exotische Komponenten in einem Salat treffen.
Und hier was für die Ohren:
Represent Cuba
Orishas

Die Ananas

Ananas enthält unter anderem Calcium, Kalium, Magnesium, Mangan, Phosphor, Eisen, Jod und Zink. Unser Körper benötigt all diese Mineralstoffe, um gesund und fit zu bleiben. Ein Defizit an Mineralstoffen und Spurenelementen kann zu unangenehmen Mangelerscheinungen führen. Dem Bromelain wurde nachgesagt, es lasse Körperfett von alleine schmelzen. Das ist Blödsinn! Anders als vermutet, spaltet das Enzym im wesentlichen Eiweiße und hat keinen Einfluss auf die Fettverbrennung – dafür aber viele andere positive Effekte. Es spaltet im Magen und Darm Eiweiß und unterstützt so die Verdauung. Bromelain hat in Laborversuchen entzündungshemmende Eigenschaften gezeigt und sogar Krebszellen bekämpft. Ob das Enzym im menschlichen Körper jedoch genau die gleiche Wirkung entfaltet, konnte noch nicht nachgewiesen werden. Das Enzym Bromelain ist dafür verantwortlich, dass Milchprodukte wie Joghurt, Sahne und Quark bitter schmecken. Es spaltet nämlich auch das Milcheiweiß.
Exotischer Fruchtcocktail als Beilage
Zum Thema Papaya kann man sich auch auf meinem Blog belesen.
Und fix noch was zum Lachen aus dem Praxisalltag:
Das kann jetzt ein bisschen weh tun.
Kein Problem:
Ich habe seit 3 Jahren ein Verhältnis mit ihrem Gatten!




Das Rezept

Exotischer Fruchtcocktail mit Tunfisch von Doc.Eva
Zutaten

  • 1 Dose      Tunfisch, im eigenen Saft
  • 1/2 Stck    Ananas, frisch gewürfelt
  • 1/2 Stck    Papaya, frisch gewürfelt
  • 100 g       Quinoa, gegart und abgekühlt
  • 2 Stg       Zwiebellauch, in Ringe geschnitten
  • 1 Stck      Zwiebel, rot in Ringe geschnitten
  • 1 Stck      Ingwer, Daumen dick, 3 cm lang, gerieben
  • 1 Ze        Knoblauch, jung, frisch, gerieben
  • 1 Stck      Limette, Saft und Abrieb
  • 3 El        Mayonnaise
  •               Salz
  •               Pfeffer
  •               Zucker
Zubereitung
  1. Alle Komponenten miteinander sanft vermischen. Mindestens 2 Std ziehen lassen. 
  2. Kräftig nachschmecken.
Anrichten
  1. Salat portionsweise in Gläschen abfüllen oder in einer großen Schüssel anrichten. 
  2. Dazu schmeckt Weißbrot, Toast oder Baguette.
Lasst’s euch schmecken!


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