Das old school Dessert

In meinem letzten Blogpost hatte ich euch von meiner Reise nach Zypern berichtet. Und es geht weiter mit köstlichen Speisen und Genuss für Leib und Seele. Es gibt ein etwas altmodisches Rezept für ein Dessert: Blanc manger - aber lest doch einfach selbst … Das Mange blanc Die alte Schule Old School (deut. = alte Schule) beschreibt im Deutschen wie im Englischen in den unterschiedlichsten Bereichen eine grundsätzliche Abgrenzung zu einer modernen Interpretation oder Definition. Old School bedeutet, dass etwas so wie früher ist oder, in der Küche, zubereitet wird. Der Begriff ist dabei in der Regel positiv belegt, im Sinne von gute alte Schule. Hier wende ich diesen Begriff im Zusammenhang mit einem etwas aus der Mode gekommenen Nachtisch an. Mange blanc Das Blanc manger Der Mandelsulz (auch Blanc-manger, französisch für weiße Speise) ist eine Süßspeise aus zerkleinerten Mandeln, Zucker und Gelatine. Im Wesentlichen handelt es sich um ein Gelee aus gesüßter Mandelmilch; in jüngeren R

Maissuppe


In meinem letzten Blogpost hatte ich euch einen Aprikosenkuchen vom Blech vorgestellt. Mit dem Reisen in ferne Länder war’s das ja leider in diesem Jahr erstmal, zumindest für mich. Nun bleiben wir also vorerst im Lande und machen uns es so schmackhaft wie möglich. Heute gibt es ein Rezept für Maissuppe oder eine fruchtige mexikanische Chilatole - aber lest doch einfach selbst …

Die Maissuppe

Das Original

Chilatole ist ein Gericht der mexikanischen Küche. Es ist eine Art dicke Suppe aus Maismasa oder Maiskörnern, die mit Maisstücken, Epazote, Salz und einer Sauce aus Chilischoten und Kürbisblättern gekocht wird. Es wird heiß serviert, sagt mein Freund Wiki.

Die Suppe

Eine wärmende, köstliche Suppe ist wie ein Zauberelixier. Sie kann schlechte Laune, Sorgen und vor allem Hunger auf ganz mystische Weise verschwinden lassen. Für eine gute Suppe benötigt man nicht nur ein Rezept, an welches man sich genau halten kann, es ist im besten Falle auch Fantasie und Kreativität gefragt. Auf meiner Blogseite findet man diverse köstliche Suppenrezepte, kalte, warme, süße und salzige. Etwas zum Schmunzeln aus der Mutter/Kind Abteilung?
Aber Peter, Suppe isst man doch nicht mit dem Messer.
Ich weiß, aber ich kann die Gabel nirgends finden.

Der Mais


Mais (Zea mays), in Teilen Österreichs und Altbayerns auch Kukuruz (aus dem Slawischen) genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae). Das Getreide stammt ursprünglich aus Mexiko, sagt mein Freund Wiki.
Seit ca. 7000 Jahren ist Mais ein Begleiter der Menschen in Amerika und war ein Hauptnahrungsmittel nahezu aller bekannten indianischen Kulturen. Mais war das Grundnahrungsmittel in Mittel- und Südamerika. Der Mais ist die einzige Getreideart, die ihren Ursprung in Amerika hat.
Mais ist heute weltweit verbreitet. Und da Mais in der englischen Übersetzung corn heißt habe ich heute ein ganz schräges Musikvideo für meine Leser herausgesucht:
Word Up!
Korn
Mais ist ein pflanzlicher Eiweißspender vom Feld. Die gelben Körner enthalten mehr Eiweiß als die meisten anderen Gemüsesorten. Deshalb gilt Mais als idealer Fleischersatz zum Beispiel für Vegetarier und alle, die aus ethischen Gründen auf Fleisch verzichten möchten. Das in Mais enthaltene Vitamin B6 stärkt Nerven und Immunsystem und beugt Blutarmut vor. Der hohe Gehalt an Vitamin B3, Niacin, kurbelt die Stoffwechselvorgänge im Körper voran und wirkt cholesterinsenkend. Der hohe Anteil an essentiellen Aminosäuren macht die Körner zu wertvollen Energielieferanten für das Gehirn. Die Carotinoide Zeaxanthin und Lutein schützen die Sehkraft vor altersbedingten Krankheiten, wie zum Beispiel der Makuladegeneration. Seine unverdaulichen Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an. Ein besonderes Rezept für Maiscremeschlückchen mit was drin hatte ich für ein besonderes Zusammentreffen bereits notiert.
Hier kommt also das Rezept von meiner Interpretation von Chilatole:

Das Rezept


Maissuppe von Doc.Eva
Zutaten

  • 1 El Butter
  • 2 Stck Frühlingszwiebeln
  • 1 Ze Knoblauch
  • 1 Stck Maiskolben
  • 1 Stck Möhre
  • 1 Stck Chilischote, in Ringen
  • 2 El Schmand
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 2 Stck Feigen, frisch
  • 1 Bd Basilikum
  • Shisokresse
  • Beeren
  • Salz
  • Piment d’Espelette
Zubereitung
  1. Die Maiskolben und die Möhren in Wasser garen. 
  2. Die Maiskörner vom Kolben lösen und einige Körner als Einlage zurückbehalten. 
  3. Die Möhren würfeln und einige als Einlage zurückbehalten. 
  4. Die Frühlingszwiebeln und den Chili (Achtung, die Schärfe testen) in Butter anschwitzen und mit Gemüsebrühe ablöschen. 
  5. Den Schmand und die Gewürze hinzufügen. 
  6. Die Suppe pürieren und durch ein Sieb streichen. 
  7. Die Einlagen und das Obst darin erwärmen.
Anrichten
  1. Die Suppe mit den Einlagen in passendem Geschirr anrichten. 
  2. Das Obst hinzufügen. 
  3. Mit Basilikum dekorieren.
Lasst’s euch schmecken!

Die Vorschau

Nun steht also das Essen wieder im bevorzugten Fokus meines Blogs. Der heimische Herd in meiner Küche unter dem Dach und die Outdoor-Küche in meinem Berliner Refugium sind wieder deutlich mehr in den Vordergrund gerückt. Aber … Lebenszeit ist kostbar und deshalb habe ich ein Buch verfasst, welches ich euch demnächst hier vorstellen möchte. Der Titel lautet: Keine Zeit zum Altwerden - bis dahin und SO LONG …



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