Das Lieblingsessen

Warum ich das Lieblingsessen meiner Tochter zubereite habe ich im letzten Blogpost mit dem Thema die Baby Shower Party für meine zweites Enkelkind Hugo erzählt und wen das Foto neugierig gemacht hat, der hat seriöse Chancen hier das Rezept dazu zu erhaschen.

Das Catering für eine Wöchnerin Die Leibspeise Die Leibspeise ist eine Speise, die jemand besonders gerne, sozusagen am liebsten isst! Manchmal macht schon der Gedanke an ein bestimmtes Essen glücklich. Liegt das an den Kindheitserlebnissen oder den Genen? Fast jeder Erdenbürger hat mindestens ein Lieblingsgericht, eine sogenannte Leibspeise. Für den einen sind es Schupfnudeln mit Speck und Sauerkraut, für den anderen Spaghetti mit Tomatensauce, oder Bratkartoffeln oder Rindsrouladen oder Kaiserschmarrn. Warum aber geht dem einen das Herz auf, wenn er nur den Geruch von Fleischrouladen in die Nase bekommt, warum könnte der andere für Pizza Quattro Stagioni sterben? Was macht eine Speise so besonders, dass ein Schwerverbrecher sie…

Berlin brodelt, eine Buchbesprechung

Kürzlich hatte ich ein Rezept von Clafoutis mit Tomaten vorgestellt. Ich hatte sowohl den Begriff erklärt, als auch ein Rezept dazu notiert. Bereits dort hatte ich eine Buchbesprechung angekündigt. In BERLIN BRODELT geht es um mein angesagtes Lieblingsthema, was mich immer wieder beschäftigt: Das Brennen, das Brennen für einen Ort, das Brennen für eine Sache … oder eben das Brennen für den Geschmack.

Das Buch

Die Länder

Es geht in diesem Buch um unterschiedlichste Küchen wie man sie in Mexiko, Korea, Peru, Portugal, Japan, Italien, Frankreich oder in unserem Nachbarland Österreich kennt. Wir werden literarisch sozusagen mitgenommen auf eine kulinarische Reise in und durch Berlin.
 
 
 
 
Das Ganze lässt sich ganz einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem eigenen Pkw erreichen, wenn man Berlin-Resident ist. Wenn man kein Berliner ist, sondern Tourist würde man vermutlich diese ganzen Raritäten überhaupt nicht finden. Alles ist in dem Buch vertreten. Es gibt Pulverisiertes und Fermentiertes, es gibt aufgepimtes Fast-Food und downgepimpt Fine-Dining. Aber es wird auch Traditionelles thematisiert, wie homemade Soul-Food und alles was man sonst noch so auf seinen Teller packen kann. Und übrigens, wenn man durch das Buch blättert sieht man, dass weißes Geschirr inzwischen in Berlin relativ überbewertet ist man serviert töpfern und irden und irgendwie gibt es dem Ganzen einen handwerklichen Anstrich. Dieses ganze System mit aufgestylten Tellern, aufgetürmt und noch ein Blättchen und noch ein kleines Zweiglein usw. das ist bei dieser Art Küche einfach nicht notwendig. Hier zählt der Geschmack - und nur der zählt wirklich. Ein kleiner Dialog zwischen Gast und Service zum Schmunzeln:
Ich muss Sie loben, Herr Ober. Die Portionen sind größer als früher.
Das ist optische Täuschung, mein Herr, wir haben jetzt kleinere Teller!

Das Handwerk

Das Handwerk steht im Vordergrund, das Handwerk wie das eines Bäckers, eines Metzgers, eines Obst- oder Gemüsebauern, eines Käsemachers, Bierbrauers oder eines Weinbauern – oder eben eines Kochs. Es geht vornehmlich darum regional, saisonal und ökologisch korrekt einzukaufen und unterschiedlichste Landesküchen damit zu bedienen.
Die Vorreiter, die Projektgruppe Markthalle Neun, machten sich seit 2009 ebendort in Kreuzberg breit wo es seitdem tausende, naja hunderte von Festivals gibt die sich um handwerkliches Essen kümmern. Sie gehört inzwischen zu den Magnificent 7 markets alliance, zusammen mit  dem Borough Market, London, La Boqueria, Barcelona, der Central Market Hall, Budapest, dem Sydney Fish Market, Sydney, dem Queen Victoria Market, Melbourne und dem Pike Place Market, Seattle. Ja und genauso ist es richtig: Weg von Convenience-Food, weg von in Plastik Eingeschweißtem, sogenannten Blisterpacks, und ähnlichen Mist. Wir wollen, resp. man will etwas Gutes auf den Teller bringen und etwas Gesundes in seinen Körper füllen. Wir möchten gesund und vollwertig ernährt werden und dann brauchen wir nämlich auch keine Nahrungsersatzstoffe und sonstigen Kokolores.

Die Book-Release Party

Ins Kwan war ich eingeladen, auf dem RAW Gelände. Das RAW-Gelände im Einzugsbereich der Warschauer Straße in Berlin-Friedrichshain ist Raum für interkulturelle Projekte, Ausstellungen und Märkte sowie Heimat von vielen Clubs und Bars. Auf ihm befindet sich der 8.800 qm umfassende RAW-Tempel.
Der ehemalige Eigentümer des Areals war die Deutsche Bahn, woraus die auch die Bedeutung der Abkürzung ergibt: RAW steht für ReichsbahnAusbesserungsWerk. Dort, im Kwan gab es die Book-Release Party von Kathrin und Florian und natürlich dem Le Schicken Verlag.
Ganz wunderbar in Szene gesetzt, bei bestem Wetter saßen wir draußen, gruppiert um ein ganz köstliches Buffet und alle Autoren oder zumindest die meisten waren zugegen.  
Ein bisschen sommerliche Saxophonklänge von einer mir befreundeten Musikerin?
Saxolution
Esther Klever
Sie leben hoch die zwei, Cathrin und Florian. Sie haben ein ganz wunderbares Buch geschrieben und zusammengestellt, sogar mit einigen Rezepten, die die Autoren verraten haben. Es war ein ganz großartiger Abend im Kwan, danke an dieser Stelle für die Einladung.
Es gab kleinere Reden aber man konnte eben auch mit den Autoren selber sprechen und das war sehr, sehr spannend. Viele davon sind mir ohnehin bekannt. Man traf sich sozusagen unter Genießer-Freunden und es ging um Essen und Trinken und besser kann das Leben eigentlich nicht sein. .

Die Details

Um kulinarische Es(s)kalationen kümmern sich Katrin Brandes und Florian Bolk inzwischen in Berlin. Mit Berlin - die Stadt kocht, hat alles begonnen. Später kamen Liquid Berlin – Die Stadt trinkt dazu, gefolgt von Sweet Berlin und nun Berlin brodelt.
 
Es geht um Einblicke in unterschiedlichster Kochtöpfe in der Hauptstadt mit vielen, vielen interessanten Neuigkeiten. Auf 208 Seiten mit zahlreichen Bildern und Rezepten beschreibt BERLIN BRODELT in einer Liebeserklärung an die Stadt wie gut Multikulti Berlin zu Gesicht steht.
Le Schicken Verlag
BERLIN BRODELT
208 Seiten, 21 x 27 cm Hardcover
ISBN: 978-3-95642-006-1
24,95 €

Die Verlosung

Da der Prophet im eigenen Lande ja bekanntlich nichts gilt haben wir, das sind Anja vom Berliner Magazin Mitte-bitte, Franzi vom Blog Dynamite Cakes, Rainer vom Internet Radio XY und ich natürlich uns überlegt dieses wunderbare Buch via unsere unterschiedlichen Kanäle in die ganze weite Welt zu streuen. Somit verlosen wir kollektiv jeweils zwei Bücher, wenn folgende Rätselfragen richtig beantwortet werden:
Wie nennt man Essen, das auf die Hand serviert wird? 
Was versteht man in der Kulinarik unter Mole?
Wie nennt man einen Spezialisten auf dem Gebiet der Käseveredelung?
Was ist der Hauptbestandteil des Hawaiianischen Gerichtes Poke?

Bitte sendet eure E-Mail an die im Impressum genannte Adresse doc.evablog(ät)gmail.com. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2018. Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen. Ich wünsche den zukünftigen Lostopf-Einsitzenden recht viel Glück!

Das Rezept

Ein köstliches Rezept von mir, natürlich in meiner illustren Berliner Dachwohnungs-Küche zubereitet, gehört ja eigentlich traditionell zu meinen Blogposts dazu wie der Senf zur Wurst, oder wie die Berliner Großschnauze sagen würde wie der Arsch auf den Eimer. Neuerlich ist es in einem anderen Post separat zu finden. Man kann ja von niemanden, der ein Clafoutis aux tomates zubereiten möchte verlangen, dass er sich meine Buchrezension antut oder/oder umgekehrt. Also zum unglaublich einfachen aber raffinierten Rezept vom Clafoutis aux tomates ging es bereits hier entlang.
Clafoutis mit Tomaten
Clafoutis aux tomates

Beliebte Posts

Die Käseplatte, ein Making-of

Mein Marmorkuchen aus Kastanienmehl

Der Geschmack von Käsekuchen

Das Lieblingsessen

Eine schokoladige Explosion

Ein Herbstwochenende im Grand Hotel Heiligendamm

Hugo ‘s coming – oder eine Babyshowerparty

Tag des was? Tag des Butterbrotes!