Gelo di rafano

In meinem letzten Blogpost hatte ich euch in eine wunderschöne Region in Deutschland unweit der Hauptstadt entführt, dem Spreewald. Ein Kleinod auf dem Koch-Buchmarkt gibt es dort auch zu gewinnen. Heute habe ich ein Rezept für eine außergewöhnliche Vorspeise am Start: Gelo di rafano oder frei übersetzt Meerrettichpudding. Aber lest und schaut doch einfach selbst …
Die VorspeiseEine Vorspeise (franz. = entrée) ist eine kleine Speise, die vor dem Hauptgericht verzehrt wird und den Appetit anregen und den größten Hunger dämpfen soll. Der Begriff Vorspeise kommt aus der klassischen Speisenfolge. Man unterscheidet grob zwischen warmen und kalten Vorspeisen. Im klassischen Menü kommt der erste Gang aus der kalten Küche, die warme Vorspeise, ursprünglich das Voressen, stellt das Bindeglied zwischen Suppe und Fisch- bzw. Hauptgang. Als Vorspeise werden meist leichte, appetitanregende Gerichte gereicht, die relativ schnell zuzubereiten sind, um möglichst schnell serviert werden zu können. Hä…

Mit viel Herz und Verstand

In meinem letzten Blogpost hatte ich euch meine Orangentorte aufgetischt, zubereitet mit der fantastischen Sizilianischen Orangenmarmelade. Sie bringt den Sommer auf Sizilien direkt auf den Teller. Es trieb mich weiter in die Welt hinaus, dieses Mal in das beschauliche Sauerland - aber lest und schaut doch einfach selbst …
Orangentorte

Unterwegs im Sauerland

Das Sauerland

Blick vom Hasenkopf
Das Sauerland ist eine Mittelgebirgsregion in Westfalen und, je nach Definition, zum Teil auch in Hessen. Es umfasst den nordöstlichen Teil des Rheinischen Schiefergebirges. Eine genaue Abgrenzung ist nicht möglich und die Begriffsdeutung unterliegt einem stetigen Wandel, sagt mein Freund Wiki. Es wird auch als das Land der tausend Berge beschrieben. Die rund 5.000 qkm umfassende südwestfälische Region ist mit seinen ca. 2711 Hügeln üppig bewaldet und weist eine idyllisch bergige Natur auf – bestens geeignet zum Internet-Detox.
Liesetal

Die Landidyll Hotels

Mit viel Herz und Verstand lautet das Credo der Gastgeber der Landidyll Hotels & Restaurants in Deutschland. Sie lieben ihre Heimat, die Produkte aus ihrer Umgebung und somit die Idee ihrer nachhaltigen Unternehmensführung. Auf einer kleinen Pressereise lernte ich zwei Gastgeberfamilien kennen, jeweils garniert mit üppigem Lokalkolorit und fantastischer Kulinarik à la Landidyll. Ich machte mich auf den Weg ...

Das Landidyll Landhaus Liesetal

Wir logierten im Landidyll Landhaus Liesetal von Familie Dollberg in Liesetal 9, 59969 Hallenberg-Liesen, Tel.: 02984 92120 inmitten des Naturschutzgebietes Liesetal. Man startete mit einem openair Abend mit einem typisch sauerländischen Gericht: Das Kartoffelbraten. Hierbei werden die Kartoffeln direkt in der Glut gegart. Zu den gebrannten Kartoffeln gab es Speck, GUTE Butter und Zwiebelsalat.
Das Einfache ist nicht immer das Beste,
aber das Beste ist immer einfach!

Heinrich Tessenow

Die Wisent-Welt

Zu Besuch in der Wisent-Welt oder Wisent-Wildnis am Rothaarsteig, einem europaweit einzigartigen Artenschutz-Projekt. Hier leben die sanften Riesen in ihrer natürlichen Umgebung. Ein ca. 3 km langer Erlebnispfad erschließt dem Besucher das Gelände. Auf diesem ist man ungefähr zwei Stunden unterwegs. Der Erlebniswanderpfad führt über bewusst naturbelassenes Gelände mit u. a. unbefestigten Wegen, Bachlauf, Anstiegen und freiem Feld. man startete gut gestärkt und informiert. Das erfordert ein gewisses Wanderengagement welches mit wunderschönen Aus-und Durchblicken auf die Natur und die Wisente belohnt wird. Etwas Musik?
I'm Walking
Fats Domino

 Das Schloss

Schloss Sayn-Wittgenstein-Berleburg
Das Schloss der Fürsten zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg ist einer von wenigen Adelssitzen in Deutschland der seit 750 Jahren von derselben Familie bewohnt wird. Da das Fotografieren im Innenbereich nicht gestattet ist gibt es nur Außenaufnahmen.
Schloss Sayn-Wittgenstein-Berleburg

Der Wald-Skulpturen-Weg

Die Entstehung des Lebens und dessen ewigen Kreislauf symbolisiert die Künstlerin Magdalena Jetelová mit einem ca. 6,5 m hohen goldenen Ei von etwa 4 m Durchmesser auf dem WaldSkulpturenWeg Wittgenstein-Sauerland.
Das goldene Ei

Das Hotel Lindenhof

Zum Abendessen ging es zu einem weiteren Landidyll Hotel & Restaurant Lindenhof, Zum Spreit 9, 57334 Bad Laasphe Tel.: 02752-5402 von Stefanie Cordes. Ein stattlicher Lindenbaum, das Symbol für Natur, Frieden und Gesundheit, dominiert den Blick auf das Haus. Hier speisten wir unter dem Motto Gutes von der Linde. Es gab: Kürbissuppe mit Lindenbrot, Schweinefilet mit Rüben, Kartoffelschnee und blumig/scharfer Sauce und Linden-Panna-Cotta - sehr spannend!

Der Folgetag in Liesetal

Bereits vor dem üppigen Frühstück, natürlich #withaview, starteten wir zu einer erfrischenden Wanderung mit Kneippschem Wassertreten um den Kreislauf in Schwung zu bringen.
Nach dem kräftigen, landidyllischen Frühstück erwanderten wir die traumhafte Natur – es ging mächtig bergauf und bergab.
Nach einer kräftigen Kartoffelsuppe besuchten wir einige Partnern von Familie Dollberg.
Wir lernten auf einem Bauernhof das Sauerländer Höhenvieh kennen und besuchten den Lehrbienenstand Hallenberg-Züschen.
Etwas zum Schmunzeln? Vier Kühe sitzen am Kaffeetisch. Plötzlich springt die eine Kuh auf und hüpft wie wild herum.
Was machst du denn da?
Ich brauchte ein bisschen Kaffeesahne!

Zum Abendessen tischte der Hausherr Thorsten Dollberg hier im Interview richtig auf  – das war ein Hochgenuss! Es gab: Baguette mit Dipp, Salatauswahl vom Buffet, Apfel-Senfcremesuppe mit Honig vom Imker, Hornig gebratenes Lachsforellenfilet aus dem Nuhnetal in Salbeibutter auf bunten Bandnudeln, Sous vide gegartes Ossobuco vom Roten Höhenvieh auf Rahmwirsing mit Sauerländer Potthucke und Quarkknödel auf warmen Pflaumenragout - das war sehr köstlich!
Die Landidyll Hotels werden mit Liebe geführt. Die familiäre Atmosphäre lässt einen zur Ruhe kommen. Das ist eine gute Wahl zum Erholen und Entspannen. Danke an L. Stolz von Feuer und Flamme, PR Agentur für Kommunikation & Content Marketing, und den Landidyll Hotels für schöne die Einladung und perfekte Organisation.
Liesetal

Das Rezept

Ein köstliches Rezept von mir, natürlich in meiner illustren Berliner Dachwohnungs-Küche zubereitet, gehört ja eigentlich traditionell zu meinen Blogposts dazu wie der Senf zur Wurst, oder wie die Berliner Großschnauze sagen würde wie der Arsch auf den Eimer. Neuerlich ist es in einem folgenden Post separat zu finden. Ich war erneut unterwegs, dieses Mal im Vogtland mit meinen Genusskomplizen vom Käptns Dinner. Zusammen mit meinem Berliner Kochfreund und Radiomacher Dirk bereiteten wir zum Einstieg Blutwurst Sushi Style zu. Man kann ja von einem interessierten Rezeptsucher schließlich nicht verlangen, dass er sich erstmal einen, wenn auch höchst interessanten, Reisebericht antut – oder vielleicht doch? Bis bald also auf diesem Kanal, oder: SO LONG …

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