Crema di Carote

In meinem letzten Blogpost konntet ihr meinen Jahresrückblick 2019 lesen. Am Fuße meiner Worte versprach ich euch das Rezept für eine Crema di Carote oder eben einer ganz besonderen Karottencremesuppe. So soll es sein! Aber lest und schaut doch einfach selbst …
Die Karottencremesuppe Die SuppeLass mich in Deinen Suppentopf gucken und ich sage Dir, wer Du bist!
Russisches Sprichwort
Suppen sind ein Arme-Leute-Essen? Von wegen! Gerade in der kalten Jahreszeit sind Suppen die ideale Mahlzeit: Sie wärmen uns ganzheitlich und versorgen den Körper mit vielen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Wie viele Kalorien in einer Suppe stecken, hängt von ihren Inhaltsstoffen ab.
Ein deftiger Eintopf mit Nudeln, Fleisch und Kartoffeln enthält natürlich mehr Fett als eine klare Bouillon. Auch Cremesuppen mit Sahne haben selbsterklärend mehr Kalorien.
Die Karottencremesuppe ist eine geschmacksträchtige Vorspeise, die zu jeder Jahreszeit gut zu essen ist. Mit Karotten, Gemüsebrühe und Schlagsahne zu…

Gelo di lamponi

Himbeerpudding
In meinem letzten Blogpost hatte ich euch in wunderschöne Städte in Österreich, die nicht am Meer liegen und dennoch auf dem Wasserweg erreichbar sind, mitgenommen. Dazu gehören Linz und Wien. Ich war einige Tage mit der nickoVISION auf der Donau von Passau bis Wien unterwegs und habe wunderbare Momente erlebt. Heute ist es wieder an der Zeit ein Rezept vorzustellen: Gelo di lamponi. Aber lest und schaut doch einfach selbst …
Sonnenuntergang auf der Donau

Das Dessert

Der Nachtisch

Himbeerpudding
Gelo di lamponi
Es geht um den süßen Gang am Ende eines Menüs. Der krönende Abschluss eines Festtagsessens zu den Feiertagen oder nach einem gehaltvollen Fondue sollt eventuell doch etwas leichter und dennoch raffiniert ausfallen. Bei Homer kommt Ambrosia in der Ilias und in der Odyssee als unsterblich machende Speise der Götter vor. Homer gilt bekanntlich frühester antiker griechischer Dichter des Abendlandes. Ambrosia für den Gaumen – so könnte man also den süßen Abschluss eines Mahles nennen. Achtung, hier kommt gleich mal ein süßer Ohrwurm aus den 1980ern:
DOLCE VITA
Ryan Paris

Die Himbeere

Himbeere (Rubus idaeus)
Die Himbeere (Rubus idaeus) ist ein sommergrüner Scheinstrauch aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die reifen, roten, weichen Früchte sind, anders als der Trivialname Himbeere suggeriert, botanisch gesehen keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte, die sich aus den einzelnen Fruchtblättern bilden. In Mitteleuropa können sie von Juni bis zu den ersten Frösten im Spätherbst geerntet werden. Himbeeren enthalten viele verschiedene Spurenelemente und Vitamine, allen voran Vitamin C. Die Beeren können das menschlichen Immunsystem verbessern. Außerdem enthalten sie mehrere B-Vitamine, die wichtig für einen gesunden Stoffwechsel sind. Vor allem Folsäure findet sich in den Früchten. Vitamin B unterstützt die Zellteilung und die Blutbildung. Die in Himbeeren enthaltenen Mineralien Phosphor und Kalzium unterstützen außerdem die Zähne und die Knochen, Magnesium die Muskeln. Und auch Eisen macht Himbeeren gesund: Es spielt eine wichtige Rolle bei der Zellbildung und Zellatmung. Mit der Hilfe von Eisen wird außerdem Sauerstoff durch den Körper transportiert. Einen antioxidativen Effekt ermöglichen die enthaltenen Flavonoide, das heißt, sie wirken blutreinigend und können entzündlichen Prozessen entgegenwirken.
Himbeere (Rubus idaeus)
Aber was macht man wenn sie gerade nicht auf dem Markt sind? Sirup lautet das Zauberwort!

Der Sirup

Sirup ist die Bezeichnung für dickflüssige verzehrbare Lösungen. Sie werden durch Auflösen von Zucker oder Agavensirup, Ahornsirup, Dattelsirup, Fondantsirup Fructosesirup, Isoglucose, Invertzuckersirup, Kaftan, Kandissirup, Malzsirup oder Sorbitsirup in Fruchtsäften oder Pflanzenextrakten oder durch Einkochen erzeugt. Durch seinen Zuckergehalt ist Sirup lange haltbar. Ich hatte noch ein Fläschchen Himbeersirup aus dem Unkrautladen im Hotel Stern in Werben vom Spreewaldkoch Peter Franke im Vorrat.

Die Speisestärke

Beim Backen und Kochen kommt oft Speisestärke zum Einsatz. Stärke ist eine organische Verbindung, ein Polysaccharid, das aus Glucose-Einheiten besteht. Das Makromolekül zählt zu den Kohlenhydraten. Stärke ist einer der wichtigsten Reservestoffe in pflanzlichen Zellen. Wir unterscheiden Knollen-Stärken aus Kartoffeln, Süßkartoffel, Maniok oder Tapioka und Getreide-Stärken aus Mais, Reis oder Weizen. Stärke kann unter Hitzeeinwirkung ein Vielfaches ihres Eigengewichtes an Flüssigkeit physikalisch binden. Je nach der Stärkesorte besitzt sie verschiedenes Steifungsvermögen (Maisstärke (lat. = Amylum Maydis) > Weizenstärke (lat. = Amylum Tritici) > Kartoffelstärke (lat. = Amylum Solani). Üblicherweise wird Stärke zunächst in kalten Flüssigkeiten aufgelöst. Versucht man die Stärke jedoch gleich in die heiße Flüssigkeit zu geben, führt das zu unregelmäßiger Stärkeverkleisterung noch bevor sich die Stärkepartikel gleichmäßig verteilen können. Es entstehen Stärkeklumpen!
Und noch einen Schmunzler von Chuck Norris als er den Kühlschrank öffnet und sogleich der Pudding zu wackeln beginnt? 
Hör auf, ich tu dir nichts. 
Himbeerpudding
Gelo di lamponi

Das Gelo di lamponi

Das Dessert Gelo di limone weckte das erste Mal meine Neugier anlässlich der sensationellen Poolparty im Zahir Country House in der Contrada da Bucachemi Eloro Pizzuta in 96017 Noto SR, Italien. Seit dem habe ich das Gelo auch als Gelo di melone bzw. als Gelo di anguria und auch als Gelo di vino rosso genießen können. Zubereitet mit Meerrettich ergibt es mit Geräuchertem eine schmackhafte Vorspeise. Die Konsistenz erinnert an das was wir Deutschen Pudding nennen, allerdings ohne Ei. Es ist ein sehr leichtes Dessert, reduziert man die im Süden üppige Zuckermenge. Als besonderes Highlight gefällt mir mein crunchiges Topping aus braunem Zucker, Minze und Zitronenabrieb. Es verleiht dem einfachen Pudding eine spannende Haptik und einen überraschenden Frischekick.
Himbeerpudding
Gelo di lamponi

Das Rezept

Himbeerpudding
Gelo di lamponi von Doc. Eva
Zutaten

  • 150 ml Himbeersirup, je nach Konsistenz und Süße
  • 40 g Stärke, z.B. Maizena
  • 350 ml Wasser
  • Zucker, weiß, nach Geschmack
  • 1 Pr Salz
  • 20 g Zucker, braun
  • 1 Tl Zitronenabrieb
  • 1 Pr Salz
  • 1 Bd Minze
Zubereitung
  1. Die Himbeerlösung mit dem Wasser und einer Prise Salz erhitzen. 
  2. In einen Becher die gesiebte Stärke und den Zucker geben, mischen und in 4 El kaltem Wasser auflösen. 
  3. Die Stärkemischung bei schwacher Hitze in die Himbeerlösung geben. 
  4. Kontinuierlich umrühren, um die Bildung von Klumpen zu verhindern. Das Eindicken dauert, wenn der Kochzustand erreicht ist, ca. 2 Minuten. 
  5. Die Mischung in vorbereitete Gefäße füllen und für ca. 3-4 Stunden oder über Nacht auskühlen lassen. 
  6. Die Minze fein schneiden, etwas für die Deko aufbewahren. 
  7. Die zerkleinerte Minze mit dem Zitronenabrieb und dem braunen Zucker gut vermischen.

Anrichten

  1. Die Gläschen aus dem Kühlschrank nehmen. 
  2. Das Zitronen-Zucker-Minz Topping auf die Oberfläche geben. 
  3. Mit frischen Früchten dekorieren und anschließend servieren!
Lasst’s euch schmecken!
Übrigens das klappt auch gut mit Kirschen als Gelo di ciliegie.
Kirschpudding
Gelo di ciliegie

Die Vorschau

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende - Zeit für einen Rückblick. Was ist geschehen auf meinem Blog und in meinem Leben innerhalb der vergangenen 12 Monate und was ist für die nahe Zukunft geplant? Nun es wird mich weiter in die Welt hinaus locken. Na und das Kochen werde ich auch nicht lassen können. Ich werde berichten, versprochen! Bleibt mir bitte treu. Bis bald also auf diesem Kanal: SO LONG …
Bist dann erstmal und Fröhliche Weihnachten von Herzen Dr. Eva Schaefers, aka Doc.Eva

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