In meinem letzten Blogpost hatte ich für euch die vergangene
ITB BERLIN 2026 Revue passieren lassen. Heute wird’s mal wieder heiß in meiner Berliner Küche unter dem Dach. Ich bereite eine
Pascade aux pommes zu - aber lest doch einfach selbst …
Die Pascade mit Äpfeln
Die Pascade
Der Name
Pascade oder
Pascade aveyronnaise stammt ursprünglich aus der Region
Aveyron im Süden
Frankreichs. Es handelt sich dabei um eine Eierspeise, eine Art dicker
Pfannkuchen aus dem Ofen, ähnlich einer Mischung aus Omelett und Crêpe, welcher süß oder auch salzig zubereitet werden kann. Etwas erinnert die eher rustikale französische Pascade an den US-Amerikanischen
Dutch Baby. Der wiederum hat nicht, wie vermutet, niederländische Wurzeln, da Dutch versehentlich als Deutsch übersetzt wurde. Also wo auch immer er herkommt, seinen Weg auf den Dessertteller sollte er finden - so sicher wie die allgegenwärtige Klebchenzettel an Berliner Wänden. Und da
Äpfel eigentlich immer zur Verfügung stehen liegt es nahe die
Pascade mit Äpfeln zuzubereiten.
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| Pascade aux pommes, Making-off |
Etwas französische Sounds zum Einstimmen?
Ca Plane Pour MoiPlastic Bertrand
Hier auf dem Blog existieren übrigens auch
Pascade mit Pfifferlingen und
Feigen-Pascade.
Das Ei
Eier gehören zu den nährstoffreichsten Lebensmitteln auf der Erde. Sie stellen kein Gesundheitsrisiko für die Herzgesundheit dar.
Hühnereier enthalten viele Mikronährstoffe, die Vitamine D, B, und K, Mineralstoffe und Jod. Ihr hoher Eiweißgehalt unterstützt die Sättigung. Ganz egal, ob Paleo, Low-Carb, glutenfreie oder laktosefreie Ernährung – Eier sind ein fester und wichtiger Bestandteil des Speiseplans. Aktuelle Studien zeigen, dass die Angst vor
Cholesterin in Nahrungsmitteln eher unbegründet ist. Da spezielle Mechanismen im Verdauungssystem gesunder Menschen verhindern, dass der Körper zu viel Cholesterin aus den Nahrungsmitteln ins Blut aufnimmt, ist selbst der Genuss mehrerer Eier pro Tag scheinbar ungefährlich. Den Großteil des Cholesterins produziert unser Körper selbst. Der Rest kommt aus der Nahrung - aber eben nicht nur aus dem Ei.
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| Pascade aux pommes |
Der Apfel
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| Apfel (bot. = Malus) |
Der
Apfel (bot. = Malus) gehört zur Pflanzengattung der Kernobstgewächse. Er gedeiht vorwiegend in der nördlichen gemäßigten Zone in Europa, Asien und Nordamerika. Nicht zu verwechseln mit den Äpfeln sind die nicht näher verwandten
Granatäpfel (Punica granatum), die vermutlich in der Bibel gemeint waren.
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| Granatapfel (Punica granatum) |
Bis zu 70 % der Vitamine eines Apfels befinden sich in
Apfelschale oder direkt darunter. Wer Äpfel schält, entfernt also auch die Vitamine. Heute schon gelacht?
Was ist noch schlimmer, als ein angebissener Apfel mit einem Wurm drin?
Ein angebissener Apfel mit einem halben Wurm drin!
Die Schale ist zudem reich an Eisen, Magnesium, ungesättigten Fetten und bioaktiven Substanzen. Der Apfel beinhaltet über 30 Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalium, das den Wasserhaushalt reguliert, und Eisen als essentieller Bestandteil für unser Blut. Ein Apfel enthält zudem wichtige Vitamine wie: Provitamin A, die Vitamine B1, B2, B6, E und C, Niacin und Folsäure.
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| Apfel (bot. = Malus) |
Widmen wir uns nun der Zubereitung der
Pascade aux pommes nach meiner Art.
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| Pascade aux pommes |
Das Rezept
Pascade aux pommes von Doc.Eva
Zutaten- 3 Stck Eier, Größe L
- 150 g Weizenmehl
- 1/4 Tl Salz
- 300 ml Milch
- 60 g Butter
- 4 Stck Äpfel, küchenfertig, gewürfelt
- 100 g Zucker
- Zitronenschalenabrieb
- 1 Pck Vanillezucker
- 1 Pr Zimt
- Salz
- 4 El Mandelblättchen
Zubereitung- Den Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
- In einer Schüssel Eier, Mehl, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschalenabrieb und Salz mit dem Handrührgerät vermischen.
- Die Milch langsam hinzufügen bis ein glatter Teig entstanden ist.
- Die Butter in eine ofenfeste Pfanne (Achtung: Sie darf keinen Kunststoffgriff haben) geben und in den heißen Backofen stellen, bis die Butter geschmolzen und heiß ist.
- Die Pfanne mit hitzegeschützten behandschuhten Händen aus dem Ofen holen und vorsichtig schwenken, um die Butter zu verteilen. Vorsicht: Das Fett zischt und spitzt.
- Den, mit den Apfelwürfeln vermischten Teig in die heiße Pfanne gießen und die Mandelblättchen darüber streuen.
- Die Pfanne zurück in den Backofen stellen.
- 20 bis 25 min backen, der Pfannkuchen geht dabei zunächst stark auf, fällt aber auch wieder zusammen.
Anrichten- Die Pascade mit Äpfeln in Tortenstücke schneiden.
- Mit frischem Obst, hier Blaubeeren und/oder Himbeeren, warm oder kalt servieren.
Lasst’s euch schmecken!
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| Pascade aux pommes |
Die Vorschau
Meinen heimischen Herd in meiner Berliner Küche unter dem Dach brauche ich definitiv wieder für mein nächstes Rezept. Ich versuche mich an
Madeleines - bis dahin und SO LONG …
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| Madeleines |