Brombeercurd

In meinem letzten Blogpost hatte ich euch an die spätsommerliche Ostseeküste mitgenommen. Heute gehe ich mal wieder in meine Berliner Küche unter dem Dach um mein Brombeercurd zuzubereiten - aber lest doch einfach selbst ... Der Brombeer Curd Der Aufstrich Brombeercurd Brotaufstrich ist der fachsprachliche Oberbegriff für streichfähige Lebensmittel von dickflüssiger bis pastenförmiger Konsistenz, die vor allem konsumiert werden, indem sie auf Brot aufgetragen werden. Hergestellt werden süße Brotaufstriche auf der Basis von Speisefetten und Speiseölen, Milcherzeugnissen, Zucker, Obst, Gemüse oder Samenkernen wie Nüssen , sagt mein Freund Wiki. Brombeercurd Beim Curd finden Eier und Butter als Basis Verwendung. Der Curd Brombeercurd Lemon Curd , also Curd auf Zitronenbasis, gehört zu den traditionellen süßen englischen Brotaufstrichen. Er wird klassisch auf Toastbrot oder Scones zum Nachmittagstee serviert. Für Curd lässt sich so ziemlich jede saisonale Frucht in der Küche verwenden.

Etwas Süßes braucht der Mensch!


In meinem letzten Blogpost hatte ich euch glitzernde Bergamottenmuffins gebacken. Nun geht es erneut direkt in meine Küche unter dem Dach in Berlin. Heute gibt es einen sehr einfachen Nachtisch: Birnendessert - aber lest doch einfach selbst …
Bergamottenmuffins

Das Birnendessert

Wie ich darauf kam

Birnendessert
Kürzlich hatte ich einen besonders köstlichen Spargelsalat zubereitet. Da ich ein großer Freund von Vielfalt auf der Zunge bin, verbinde ich gerne Süßes mit Salzigem, Weiches mit Hartem und/oder Scharfes mit Sanftem. So fand die süßliche Birne zum herzhaften Spargel. Ich hatte ein größeres Obstgebinde gekauft. Im Obst- und Gemüsefach entschwanden die Birnen meinem Blickfeld. Das kennt vielleicht jeder. Schließlich, nach einigem Rohverzehr meinerseits verarbeitete ich die restlichen Vier in ein feines Dessert. Apropos vier: Etwas Musik von den fantastischen Vier oder besser Fanta Vier?
MfG
Die Fantastischen Vier
Birnendessert

Die Birne

Die Kultur-Birne (Pyrus communis L.), genannt auch Birnbaum, ist eine Pflanzenart, die zu den Kernobstgewächsen (Pyrinae) aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört. Sie ist eine alte Kulturpflanze und wird in zahlreichen Sorten als Obstbaum kultiviert. Ihre Frucht wird als Birne bezeichnet, sagt mein Freund Wiki.

Birnen entgiften den Darm, beseitigen Verdauungsstörungen und sie stärken die Nieren und die Blase. Sie unterstützen die Blutbildung. Kurz in wenig Wasser gekochte Birnen waren früher schon ein willkommenes Hausmittel gegen Rheuma, Gicht und Arthritis, weil beim Kochen Enzyme freigesetzt werden, die die Harnsäure aus dem Körper austreiben. Die Birne enthält Vitamin A, Vitamine der B-Gruppe, Folsäure und Vitamin C sowie die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Magnesium und sie ist ein guter Ballaststoff-Lieferant.

Der Nachtisch

Birnendessert
Etwas Süßes braucht der Mensch! Mit Dessert bezeichnet man im deutschen Sprachraum den Nachtisch bzw. eine Nachspeise. Es steht traditionell am Ende eines Menüs als Speisenfolge. Dessert ist der Französischen Sprache entlehnt, wo es als dessert bzw. desserte verwendet wurde. Abgeleitet wird es vom Begriff desservir als Gegenteil zu servir für aufwarten bzw. dienen. Das Dessert ist daher der Gang, der nach dem Abräumen der Tafel verzehrt wurde, sagt mein Freund Wiki. Eine Mousse (franz. mousse = Schaum) ist eine Speise von schaumiger, crèmeartiger Konsistenz, die durch Beimengung von Schlagsahne, Eischnee oder Gelatine ihre Konsistenz erhält. Ein Pudding ist im deutschen Sprachraum eine Süßspeise, die mit Speisestärke angedickt wird. Dies ist aber in der Küchenfachsprache korrekt ein Flammeri. Pudding wird auch gerne mit Sahne oder Ei zubereitet welche hierbei jedoch nicht verarbeitet werden und sich damit positiv auf die Haltbarkeit auswirkt. In Italien liebt man Gelo, ein Dessert aus eingedicktem Saft.
Birnendessert
Diese Bezeichnung trifft meinen Nachtisch auch nicht, da ich die ganze Frucht samt Schale verarbeitet habe. Ich gab ihr der Einfachheit halber den Namen Birnendessert. Gut zu wissen: 30 g Stärke, das sind ca. 3 Esslöffel, binden ca. 500 ml Flüssigkeit. Aus der Kategorie schlichte Witze:
Was lieben Autos zum Nachtisch?
Parkplätzchen!

Birnendessert
Kommen wir nun zu meinem Rezept für mein Birnendessert:

Das Rezept


Birnendessert von Doc.Eva
Zutaten

  • 4 Stck Birnen
  • 40 g Stärke, z.B. Maizena
  • 100 ml Wasser
  • 50 ml Zitronensaft
  • 80 g Zucker, weiß
  • 1 Tl Vanillezucker
  • 1 Pr Salz
  • 2 cl Birnengeist
  • Dekoration: Zuckerstreußel, Pistazien, Schokoladenspäne, Zitronenmelisseblättchen

Zubereitung

  1. Die rohen ungeschälten, entkernten Birnen pürieren. 
  2. Den Zitronensaft mit 100 ml Wasser und dem Birnenpüree aufkochen. Anschließen durch ein Sieb streichen. 
  3. In einem Becher die gesiebte Stärke, den Zucker und die Prise Salz vermischen und in 4 El kaltem Wasser auflösen. 
  4. Die Mischung dem Birnensud bei schwacher Hitze zugeben. Kontinuierlich umrühren, um die Bildung von Klumpen zu verhindern. Das Eindicken dauert, wenn der Kochzustand erreicht ist, ca. 2 Minuten. 
  5. Mit Birnengeist aromatisieren. 
  6. Die Mischung in vorbereitete Gefäße füllen und für ca. 3-4 Stunden oder über Nacht auskühlen lassen.

Anrichten

  1. Die Gläschen aus dem Kühlschrank nehmen. 
  2. Nach Wahl mit Pistazien, Zuckerstreußeln und Zitronenmelisseblättchen oder geriebener Schokolade dekorieren. 
  3. Kalt servieren!
Lasst's euch schmecken!
Birnendessert mit Schokolade

Die Vorschau

Wer so ein richtiger Berliner ist, der flüchtet gerne über die Feiertage um dem Touristenstrom in der Hauptstadt zu entgehen. Mich zieht es erneut an die Elbe - bis dahin und SO LONG …

Elbe, Aussicht vom Galgenberg in Ferchland