Fleischsalat mit selbstgemachter Mayonnaise

In meinem letzten Blogpost hatte ich euch meinen spannenden Baumkuchen aus der Heißluftfritteuse gebacken. Heute bleibt meine Berliner Küche unter dem Dach wiedermal kalt. Ich bereite meinen Fleischsalat mit DIY (do it yourself, engl. = selbstgemacht) Mayonnaise aus gekochtem Ei zu - aber lest doch einfach selbst … Baumkuchenwürfel Mein Fleischsalat mit selbstgemachter Mayonnaise  Der Fleischsalat Der Deutschen liebster Brotaufstrich ist der Fleischsalat mit Mayo . Ich kenne ihn auch noch unter dem Begriff italienischer Salat, aka (engl. also known as = auch bekannt als) Pfennigs Italienischer Salat . Der Begriff stammt aus der deutschen Nachkriegszeit also den 1950er/60er Jahren, als italienisch für mediterran, modern oder exotisch stand. Mit echter Italienischer Küche hat der Salat absolut nichts gemeinsam. In Italien ist diese Art Wurst-Mayo-Salat praktisch unbekannt. Damals wurden zahlreiche Produkte bewusst aufgehübscht benannt wie auch Russischer Salat, Französischer Salat...

Mein persönlicher Jahresrückblick 2025


In meinem letzten Blogpost hatte ich euch den englischen Dessert-Klassiker, das Posset, zubereitet. Heute mache ich mir so meine eigenen ganz persönlichen Gedanken über mein vergangenes Jahr 2025 - aber lest doch einfach selbst …
Mandarinen-Posset

Mein persönlicher Jahresrückblick 2025

Die Einladung zur Foodblogbilanz 2025

Für die Wahrnehmung der Einladung zur Foodblogbilanz 2025 von St. Jost vom Blog feedmeupbeforeyougogo beantworte ich hier zunächst mal die gestellten Fragen. Es geht um Lieblingsrezepte und Geschmacksverirrungen, Schönem und Ärgerlichem, und davon, was einen sonst so das Jahr 2025 umtrieben hat. Wie immer dreht sich bei dem jährlichen Blog-Event alles um die acht Fragen, die sich Sabine von Schmeckt nach mehr vor mittlerweile elf Jahren ausgedacht hat.
Foodblogbilanz 2025 – die Fragen
1. Was war 2025 dein erfolgreichster Blogartikel? 
Erdbeer-Aspik-Torte
2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet? 
Meine Reise nach Armenien in der Südkaukasusregion und die Festa di San Corrado in Noto/Sizilien und die immer wiederkehrende Frage: Warum schreibe ich einen Blog?
3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert? 
Auf INSTAGRAM bin ich gerne auf den Kanälen von FOODBOOM, antonikocht, moin_vietnam und besserbissen zur Unterhaltung auf die Schnelle unterwegs. Blogs lese ich um mein Wissen um Speisen und Reiseziele zu vertiefen.
4. Welches der Rezepte, die du 2025 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum? 
Meine sizilianische Caponata und Kartoffel- und Gemüsegratins aus der Heißluftfritteuse … weil ich sie liebe!
5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2025 beschäftigt? Und hast du es gelöst? 
Die Auflösung (Ansicht) meiner Blogseite auf dem Smartphone. Leider bislang ungelöst. Bin für jede Hilfe dankbar.
6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet? 
Ich lernte die Plantagen der L’Oro di Federico-Zitrone, auch Zitrone aus Rocca Imperiale genannt, kennen und ich war mit Sassone Tartuffi und Trüffelhund Cash in Kalabrien erfolgreich auf Trüffelsuche.
In Schweden gab es Älgkorv (deut. = Elchwurst) im Smålandet Moose Safari Park und auf Sizilien gab es geeisten Melonenlikör - sehr gefährlich. 
7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf deinen Blog gekommen sind? 
Feiger Senf
8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2026? 
Leserwachstum, what else?

Das Reisen

Der unausgesprochenen Prämisse eines Reisebloggers, Kirchen nur von außen, Berge nur von unten und Kneipen nur von innen, bin ich im letzten Jahr als Food- und Travel-Blogger erneut nur teilweise gefolgt. Das Reisejahr 2025 war köstlich und spannend zugleich.
Es begann im März mit den Feierlichkeiten von San Giuseppe in Erchie im Salento/Italien. Dann ging es auf Genussreise in die Basilikata/Italien und nach Kalabrien/Italien. Atemberaubend und geradezu eindrucksüberfrachtet war die Expedition durch Armenien. Nicht fehlen durfte natürlich mein Kurztrip nach Fuerteventura. Hier entdeckte ich für mich das Wavepainting (s. Titelbild) oder Wavewriting.
Dann ging es nach Schweden, das Land des besonders schönen Lichts. Nach meiner obligatorischen Sizilienreise war dann Schluss, aber davon später. 
Etwas zum Schmunzeln? 
Frage im Deutschunterricht: 
Bilde einen Satz mit Genitiv und Dativ! 
Antwort: 
Geh‘ nie tief ins Wasser, weil es da tief ist.

Das Kochen

Wenn ich nicht gerade unterwegs war oder in meinem Refugium in der Erde herumwühlte, war ich wiederum selbsterklärend in meiner Küche unter dem Dach in Berlin.
Es gab für mich neue Suppenkreationen wie Chłodnik (kalte Rote Bete Suppe) und Gołąbkizupa (polnische Kohlrouladensuppe) und Salatkreationen, oftmals traditionell aber neu interpretiert.
Desserts und Getränke, wie Mexikana, Melonensahnelikör und Vitalitätstee aus frischer Ingwerwurzel und Karkadeh waren auch dabei.
Und ich nutzte meine kleine Heissluftfritteuse für Zwiebel- und Brokkolikuchen … und Baumkuchen. Das Rezept steht noch aus. 

Der Unfall

Im September kam es dann zu meiner äußerst komplizierten und dislozierten Sprunggelenksfraktur. Nach zwei Operationen und zwei Osteosyntheseplatten und diversen Osteosyntheseschrauben war ich plötzlich und unerwartet immobil, sozusagen von der Überholspur direkt auf die Standspur. Hinzu kamen noch eine massive Wundheilungsstörung (Nekrose) und eine tiefliegende Beinvenenthrombose (TVT) von denen ich noch einige Zeit benötige um zu rekonvaleszieren. An dieser Stelle geht mein aufrichtiger Dank an die Unfallchirurgie des Alexianer St. Gertrauden-Krankenhauses, welche mir dabei bis heute behilflich ist. Wer gierig nach spektakulären Bildern ist wird auf meinem Instagramaccount fündig. 

Mein Résumé

So, bevor das Jahr 2025, vergangen ist möchte ich mich bei allen, die mir treu gefolgt sind, bedanken für das Interesse an meinem bislang farbenfrohen Leben. Etwas Lieblings-Musik?
Slave To The Rhythm
Grace Jones 
Am Ende wird bestimmt fast alles wieder gut, ich bin sehr zuversichtlich und lasse die trüben Gedanken der letzten Monate hinter mir - versprochen.

Die Vorschau

Zunächst Mal wünsche ich all meinen geschätzten Lesern ein beschauliches Weihnachtsfest gehabt zu haben. Und nein ich werde auch im Jahr 2026 nicht mir gewohnte Begriffe meiden, weiterhin Fleisch essen und definitiv nicht Gendern. Kurz gesagt ich bleibe ein ganz normaler Mensch. Am heimischen Berliner Herd in meiner Küche unter dem Dach werde ich euch zum Start ins NEUE JAHR, anlässlich des Tages des Apfels am 11. Januar, einen Winterapfelkuchen backen - bis dahin und SO LONG …

Ich wünsche allen Menschen da draußen ein glückliches, sorgenarmes und vor allem gesundes neues Jahr 2026!
Von Herzen Dr. Eva Schaefers, aka Doc.Eva

Post Scriptum

Alle erwähnten Reiseberichte und Rezepte sind natürlich auf den Unterseiten meiner Startseite zu finden.