Skandinavische Gurken

In meinem letzten Blogpost hatte ich euch mein aromatisches Zucchini Relish ans Herz gelegt. Heute bleibt meine neue Berliner Küche unter dem Dach schon wieder kalt, naja, so kalt es eben geht unter dem Dach im Sommer. Als großer Skandinavienliebhaber habe ich euch Gurken süsssäuerlich eingelegt - aber lest doch einfach selbst …   Zucchini Relish Die Skandinavischen Gurken  Die Gurke Gurke (Cucumis sativus) Die Gurke (Cucumis sativus) besteht zu über 95 % aus Wasser! Die 5 % einer Gurke, die nicht aus Wasser bestehen, haben es in sich. Salopp bezeichnet wird sie auch als Gärtnerwurst bezeichnet. Gurken enthalten zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe, z.B. sollten man Gurken dann konsumieren, wenn man an Gedächtnisschwäche leidet! Sie beinhalten einen sekundären Pflanzenstoff namens Fisetin , der auch in Erdbeeren und Weintrauben vorhanden ist. Fisetin schützt die Nervenzellen vor altersbedingter Degeneration und soll eine hervorragende Vorbeugung gegen Alzheimer und Demenz dar...

Kartoffelsalat geht immer!

Kartoffelsalat
 In meinem letzten Blogpost hatte ich euch ein köstliches Rezept aus meiner Reihe Best of Lemon zubereitet. Es gab Zitronen Panna cotta. Ich unterbreche meinen Zitronenrausch heute mal mit einem neuen erfrischenden Kartoffelsalat. Ich betitele ihn: Kartoffelsalat, Okroschka Style … aber lest doch einfach selbst.
Zitronen Panna cotta

Kartoffelsalat, Okroschka Style

Der Kartoffelsalat

Eine immer wieder sehr beliebte Beilage zu sommerlichen Grillgelagen ist der Kartoffelsalat.

Kartoffelsalat
Kartoffelsalat, Okroschka Style
Kartoffelsalat wird aus gekochten Kartoffeln und weiteren Zutaten hergestellt. Grundsätzlich lassen sich die Zubereitungsarten mit und ohne Mayonnaise unterscheiden. In Süddeutschland und Österreich ist der Ausdruck Erdäpfelsalat verbreitet, die oberschwäbische und schweizerdeutsche Bezeichnung ist Härdöpfelsalat. Das älteste bekannte Kartoffelsalat-Rezept stammt aus dem im Jahr 1633 neuaufgelegten Werk The Herball or Generall Historie of Plantes von 1597 des englischen Botanikers John Gerard. Ähnliche, jedoch warme Kartoffelsalate tauchten um 1800 in deutschen Rezepten auf, und zum Ende des gleichen Jahrhunderts hatte beinahe jedes Land seine eigene Rezeptur von Kartoffelsalaten mit Vinaigrette, sagt mein Freund Wiki.
Kartoffelsalat
Kartoffelsalat, Okroschka Style
Sommer in Berlin, Havelstrand und Kartoffelsalat gehören einfach zusammen. Etwas Musik?
Summer In The City
Joe Cocker
Kartoffelsalat
Kartoffelsalat, Okroschka Style
Hier auf dem Blog gibt es bereits zwei Traditionsrezepte, einen Kartoffelsalat mit Ei und Fleischwurst, einen mit Leberkäse, einen Kartoffelsalat, spanische Art und einen Kartoffelsalat, asiastyle. Noch schnell etwas zum Schmunzeln mit um-die-Ecke-denk-Challenge?
Warum kauft sich der gelangweilte Single im Sommer Sonnencreme?
Weil sie schnell einzieht.

Die Okroschka

Okroschka (russisch окрошка, von крошить, krümeln) ist ein russisches Nationalgericht. Die kalte Suppe wird aus Sauerrahm (wahlweise auch einfache Buttermilch oder Kefir), Wurst (Lyoner), hartgekochtem Ei, Radieschen, Kartoffel, Petersilie, Schnittlauch, Dill und Gurke zubereitet, sagt mein Freund Wiki.

Kartoffelsalat
Kartoffelsalat, Okroschka Style
Der Begriff Okroschka wurzelt in dem Wort kroschit (russ. = krümeln). So entstand also der Name für die kalte Suppe, weil alles fein geschnitten und mit einem kalten Getränk übergossen wurde. Es wird berichtet, dass jeder Russischstämmige den Geschmack von Okroschka aus der Kindheit kennt und verbindet damit den Sommer – eine kalte und dazu auch noch eine kalorienarme Suppe mit Gemüse und Buttermilch ist genau das richtige für warme Sommertage. Hier versteckt sich mein Okroschka Rezept. Zurück zum Kartoffelsalat. Wählt man nun die Zutaten für die Suppe und vergrößert die Menge an Kartoffeln, so wird in Windeseile eine köstliche Kartoffelsalatvariante daraus.
Kartoffelsalat
Kartoffelsalat, Okroschka Style
Nachmachen ist ausdrücklich erwünscht. Hier nun das Rezept:

Das Rezept

Kartoffelsalat
Kartoffelsalat, Okroschka Style von Doc.Eva
Zutaten

  • 10 Stck Kartoffeln, mittelgroß, gepellt, gewürfelt
  • 1 Bd Radieschen, gewürfelt
  • 1 Stck Schlangengurke, gewürfelt
  • 150 g Fleischwurst, gewürfelt
  • 4 Stck Eier, hartgekocht, gewürfelt
  • 4 Stg Frühlingszwiebeln, in Röllchen
  • 1 Bd Dill, fein geschnitten
  • 200 g Smetana, alternativ Schmand
  • 5 El Senföl, z.B. von der Inselmühle Usedom
  • 1 EL Senf
  • 3 El Zitronensaft
  • 1 El Honig
  • Salz
  • Pfeffer
  • bunte Cocktailtomaten und essbare Blüten für die Dekoration

Zubereitung

  1. Aus Smetana, Senföl, Senf, Zitronensaft, Honig, Salz und Pfeffer eine Marinade rühren. 
  2. Die gewürfelten Bestandteile und die Kräuter damit übergießen, umrühren und kaltstellen. (Zum schnellen Würfelschneiden eignet sich übrigens am besten der weltberühmte Gemüseschneider Nicer Dicer.) 
  3. Nach angemessener Ziehzeit nochmals abschmecken.

Anrichten

  1. Den Salat in vorbereitete Serviergefäße füllen und mit Dill, farbenfrohen Cocktailtomaten (das Auge isst ja bekanntlich mit) und Ausstecherlein dekorieren. 
  2. Kalt servieren.

Kartoffelsalat
Lasst’s euch schmecken!
Mit meinem Kartoffelsalat, Okroschka Style nehme ich Teil am Blog-Event CXCVIII – Schnelle Sommerrezepte von Jennifer Warkentin von Jenny is baking bei Zorra Kochtopf. Und ja, mit vorgekochten und ausgekühlten Pellkartoffeln sind die vorgegebenen 30 Minuten Zubereitungszeit möglich – danke für eure Mühe.

Die Vorschau

Es bleibt nochmals unzitronig. Mich hatte das berühmt/berüchtigte Meerweh gepackt. Eine kleine Auszeit musste her und es ging mal wieder nach Fuerteventura. Bis dahin und SO LONG …

Jandia Playa, Fuerteventura